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Das bringt der Tag : Staatliche Cannabis-Agentur vor dem Start

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Die neue Cannabisagentur wird heute in Berlin vorgestellt, Bundeskanzlerin Merkel ist zu Besuch in Tunesien, und Nintendo bringt weltweit seine neue Spielekonsole Switch auf den Markt.

          2 Min.

          Was Sie heute erwartet

          Eine neue Cannabisagentur soll in Deutschland künftig den Anbau von Hanfpflanzen zu medizinischen Zwecken überwachen. Das Bundesgesundheitsministerium und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte stellen die Agentur heute Vormittag in Berlin offiziell vor. Hintergrund ist eine Gesetzesnovelle, die schwerkranken Patienten den Zugang zu Cannabis erleichtern soll. Wenn den Patienten nicht anders geholfen werden kann, sollen die Krankenkassen künftig die Kosten für Cannabisarzneimittel übernehmen. Die neue Agentur soll den Cannabisanbau in Deutschland kontrollieren. Sie vergibt auch die Aufträge an die Anbauer der Hanfpflanzen. Der Eigenanbau bleibt in Deutschland weiterhin verboten.

          Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beendet ihre zweitägige Nordafrika-Reise am Freitag in Tunesien mit Gesprächen über die Flüchtlingskrise und mögliche Kooperationen. Merkel trifft sich mit Präsident Beji Caid Essebsi sowie Ministerpräsident Youssef Chahed und wird im Parlament eine Rede halten. Als einziges Land der Region hat Tunesien nach dem „Arabischen Frühling“ 2011 weitreichende demokratische Reformen eingeleitet. Das Land leidet aber unter wirtschaftlichen Problemen und Terrorismus.

          Nintendo bringt heute auf der ganzen Welt seine neue Spielekonsole Switch in den Handel. Sie kann zu Hause, aber auch – mit wenigen Handgriffen umgewandelt – unterwegs benutzt werden und will damit nicht nur der Playstation von Sony und der Xbox von Microsoft Konkurrenz machen, sondern auch Smartphones. Für den deutschen Markt hat der japanische Hersteller keine Preisempfehlung ausgegeben. Der Preis wird von den Händlern festgelegt und liegt vermutlich bei etwa 330 Euro.

          Die Nachrichten des Morgens

          Neuer Ärger für Präsident Trump: Diesmal trifft es seinen wichtigsten Mann, Vizepräsident Mike Pence. Wie einst Hilllary Clinton hat Pence als Gouverneur sein privates E-Mail-Konto für geheime Nachrichten benutzt. Aber es kommt noch schlimmer.

          Von Spotify gibt es eine Gratis-Version – und trotzdem wählen viele Nutzer die Gebührenvariante. Der schwedische Musikstreamingdienst meldet einen Rekord von 50 Millionen Abo-Kunden und hält damit den schärfsten Rivalen Apple deutlich auf Distanz.

          Jeder Bürger hat das Recht auf ein Girokonto. Doch viele Banken erheben hohe Gebühren auf solche Basiskonten. Dagegen ziehen Verbraucherschützer nun vor Gericht.

          Lesen Sie heute in der F.A.Z.

          Psychiatrische Kliniken haben einen schlechten Ruf, weil harmlose Kranke oft eingesperrt werden. In Berlin versucht man es anders – mit Erfolg.

          Die „Wippe“ ist nur noch ein Witz: Das Einheitsdenkmal in Berlin muss völlig neu gedacht werden. Ein preisgekrönter Entwurf, der als Grundlage dienen könnte, liegt längst vor.

          Großbritannien nimmt Kurs auf einen harten Brexit. Aber 16 Millionen Wähler auf der Insel wollten eigentlich in der EU bleiben. Ein Besuch im Kerngebiet britischer Pro-Europäer.

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          Zum Schluss

          Was heute als Berliner Weiße verkauft wird, hat mit dem Sauerbier-Klassiker von einst nichts mehr zu tun. Der Hauptstadt fehlt ein eigenes Bier. Oliver Lemke will das ändern, wir haben ihn in Berlin besucht.

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