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Blick auf den Finanzmarkt : Fehlanreize sind gefährlich

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Bild: dpa

Ausgeprägter Wirtschaftsoptimismus hält Aktienkurse und Rohstoffpreise hoch. Dazu tragen extrem tiefe Zinsen, keyensiansische Ausgabenprogramme und die Stützung an sich maroder Banken bei.

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          Ausgeprägter Wirtschaftsoptimismus hält Aktienkurse und Rohstoffpreise hoch. Dazu tragen extrem tiefe Zinsen, keyensianische Ausgabenprogramme auf Pump und die Stützung an sich maroder Banken bei.

          Allerdings ist diese politische Mischung mittel- und langfristig gefährlich. Denn erstens werden durch zu tiefe, real sogar vielfach negative, Zinsen die Sparer enteignet, obwohl sie unter normalen Umständen die Stütze der Wirtschaft darstellen (siehe auch: Allianz senkt abermals Überschussbeteiligung).

          Zweitens führen zu tiefe Zinsen zu zu hohen Vermögenspreisen, deren unvermeidliche Korrektur zu tiefen Krisen führt - wie die Finanzkrise und die Jahrzehnte dauernde Malaise in Japan zeigte.

          Drittens führt das Peppeln und die ungenügende Reglementierung maroder, fehlgeleiteter und risikoblinder Banken zu Spekulationsblasen. Die jüngste Entwicklung im Rohstoffbereich spricht für sich. Verzerrte Preissignale aber beeinträchtigen die Realwirtschaft.

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