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Blick auf den Finanzmarkt : Extreme Geldpolitik verzerrt die Vermögenspreise

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Bild: dpa

Billiges Geldes verzerrt die Entwicklung der Vermögenspreise. Das lässt sich nicht nur an extrem tiefen Renditen ablesen, sondern auch am Boom an den Börsen. Vor allem in Asien legen die Aktienkurse weiter zu, obwohl die Papiere in weiten Teilen massiv überbewertet sind.

          Billiges Geldes verzerrt die Entwicklung der Vermögenspreise. Das lässt sich nicht nur an extrem tiefen Renditen an den Rentenmärkten ablesen, sondern auch am Boom an den Börsen.

          In China und mehreren anderen Märkten Asiens legen die Aktienkurse weiter zu, obwohl die Papiere in weiten Teilen massiv überbewertet sind. Dort zeigen sich die Folgen der Wechselkursmanipulationen einerseits und die der extremen geldpolitischen Strategien der amerikanischen, der britischen und der japanischen Zentralbank andererseits.

          Sie scheinen darauf angelegt zu sein, die Entwicklung in den Schwellenländern, die die Wechselkurse ihrer Währungen zu tief halten, zum Überhitzen zu bringen. Entsprechende Symptome zeigen sich längst in Form unglaublich teurer Immobilien. Dagegen hülfen nur höhere Zinsen oder aufwertende Währungen. Diese jedoch würden die auf den Export ausgerichteten „volkswirtschaftlichen Geschäftsmodelle“ in Frage stellen.

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