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Blick auf den Finanzmarkt : Dax klettert wieder über 6200 Punkte

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Dank freundlicher Vorgaben und der Hoffnung auf eine Entspannung in der Schuldenkrise knüpft der deutsche Aktienmarkt zum Wochenschluss an seine jüngsten Kursgewinne an. Der Dax legte in den ersten Minuten 0,94 Prozent auf 6237 Punkte zu.

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          Finanzwerte geben Dax zum Handelsstart Auftrieb

          Der Dax ist am Freitag mit Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex gewinnt am Morgen 0,94 Prozent auf 6237 Punkte. Der Leitindex kletterte damit wieder über die 6200er-Marke, die er am Vortag erstmals seit Ende Oktober wieder überschritten hatte, letztendlich aber nicht verteidigen konnte. Der MDax mittelgroßer Werte gewinnt am Morgen 0,83 Prozent auf 9614 Punkte, der TecDax steigt um 0,67 Prozent auf 727 Punkte.

          Für Bewegung am Markt könnte am Vormittag eine Auktion italienischer Staatsanleihen sorgen. Am Donnerstag waren neue Staatspapiere aus Italien und Spanien überraschend gut aufgenommen worden, was für Erleichterung gesorgt hatte. Aus Amerika steht am Nachmittag eine Reihe wichtiger Konjunkturdaten an, darunter der vorläufige Verbrauchervertrauensindex aus Michigan (15.55 Uhr MEZ).

          Besonders gefragt sind im Dax erneut die Finanzwerte, allen voran die Aktien der Commerzbank mit einem Aufschlag von gut vier Prozent gefolgt von der Deutschen Bank mit einem Plus von gut zwei Prozent. Im MDax setzten Heidelberger Druck ihren Höhenflug fort und gewannen mehr als vier Prozent. (Reuters)

          Deutsche Anleihen: Kursverluste - Entspannung in der Schuldenkrise belastet

          Am deutschen Anleihenmarkt sind die Kurse am Freitag vor einer weiteren Versteigerung von Staatsanleihen in der Eurozone mit Verlusten in den Handel gestartet. Experten erwarten am Vormittag eine erfolgreiche Versteigerung von italienischen Anleihen mit kurzen und mittleren Laufzeiten. Bereits am Vortag sorgten erfolgreiche Auktionen in Spanien und Italien für eine spürbare Entspannung in der Euro-Schuldenkrise. Händler sprechen von einem „Hoffnungsschimmer“ in der Krise, der aktuell die Kurse der als besonders sicher geltenden deutschen Anleihen belastet.

          Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,14 Prozent auf 138,96 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,847 Prozent. Im Blickpunkt stehen laut HSH Nordbank zudem wichtige Konjunkturdaten aus Amerika, die am Nachmittag veröffentlicht werden.

          Die HSH Nordbank rechnet zu Beginn des neuen Jahres mit einer Aufhellung beim amerikanischen Verbrauchervertrauen. Ein Anstieg des Konsumklimas der Universität von Michigan könnte neben den erfolgreichen Anleihen-Auktionen in der Eurozone ebenfalls zu einer höheren Risikobereitschaft der Anleger beitragen. Insgesamt sollte die Stimmungslage an den Finanzmärkten „über den gesamten Tagesverlauf positiv bleiben und damit für einen fallenden Bund-Future-Kurs sorgen“, hieß es weiter bei der HSH Nordbank. (dpa-AFX)

          Amerikanische Konjunkturdaten halten Wall-Street-Gewinne in Grenzen

          Die amerikanischen Börsen haben am Donnerstag erneut Gewinne eingefahren. Eine Entspannung in der europäischen Schuldenkrise half den New Yorker Kursen auf die Sprünge. Doch die Zuwächse hielten sich in Grenzen, weil jüngste amerikanische Wirtschaftszahlen so manchen Konjunkturoptimisten unter den Anlegern wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholten. Nachrichten vom Arbeitsmarkt und dem Einzelhandel riefen ihnen schmerzhaft in Erinnerung, dass die amerikanische Wirtschaft noch einen steinigen Weg vor sich hat.

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