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Blick auf den Finanzmarkt : Ägypten aussitzen

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET-Jan Bazing

Die Finanzmärkte blicken nach Ägypten. nach dem raschen Übergreifen der tunesischen Revolution fürchtet man nun einen Flächenbrand. Das wäre aber der einzige Anlass zu wirklicher Sorge.

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          Was geschieht in Ägypten? Bleibt der Suez-Kanal offen? Wird aus dem Nahen Osten ein zweites Indochina? Das sind die Fragen, ja fast schon unterbewussten Ängsten, die die Aktienanleger dieser Tage quälen.

          Diese Fragen sind wichtig, vor allem dahingehend, dass ihre Relevanz zu klären bleibt. Wenn nicht das schlimmste aller Szenarien eintritt, das eines Flächenbrandes, so sind sie langfristig betrachtet wenig relevant. Unruhen in Ägypten und selbst eine Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs werden Ölpreis und Weltwirtschaft nur kurzfristig beeinflussen. Ägypten lebt vom Kanal - keine Fraktion kann sich eine lange Blockade leisten. Das Militär steht nicht auf Seiten Mubaraks, aber auf Seiten des Landes - totale Anarchie ist nicht zu fürchten.

          Wer daher langfristig anlegt, kann es sich höchstwahrscheinlich leisten, die Turbulenzen auszusitzen, wenn er nicht gerade schwerpunktmäßig in Afrika-Fonds engagiert ist.

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