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Aus der Zauber : Deutsche Teams bei Quidditch-EM auf hinteren Plätzen

  • Aktualisiert am

Die „Rheinos“ beim Training Bild: Volker Lannert/Uni Bonn

Quidditch ist zwar eine britische Erfindung, der Europameister kommt aber aus Frankreich (und nicht aus Beauxbatons, sondern aus Paris.

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          Den Harry-Potter-Sport Quidditch, bei dem die Spieler mit Besen zwischen den Beinen Bällen hinterherjagen, gibt es mittlerweile wirklich. Die besten Mannschaften Europas trafen sich am Wochenende im süditalienischen Gallipoli zur EM, darunter die „Rheinos“ aus Bonn sowie Teams aus Bochum und Darmstadt. Jedoch schaffte es keine der deutschen Quidditch-Mannschaften aufs Treppchen - den Sieg holten am späten Sonntagabend die „Titans“ aus Paris.

          Die erst im vergangenen Jahr gegründeten „Rheinos“, die als amtierender deutscher Meister nach Apulien gereist waren, belegten nach Angaben von Team-Mitglied Leo Müller den 24. von insgesamt 40 Plätzen. „Wir haben uns als junges und frisches Team jedoch sehr gut durchgesetzt und gezeigt, was die deutsche Quidditchszene drauf hat“, sagte Müller. „Für uns war es ein sehr aufregendes Wochenende mit viel Spaß, vielen Erfahrungen und vielen neuen Quidditchspielern.“

          Beim Quidditch aus der Romanvorlage fliegen die Spieler über den Platz - im echten Leben rennen die Teams auf Besen über das Spielfeld und versuchen, Bälle durch aufgestellte Ringe zu werfen. Vor allem aber wollen sie den goldenen „Schnatz“ fangen, von dem es nur einen im Spiel gibt. Die Autorin Joanne K. Rowling hatte das Spiel einst für Harry, Ron und Hermine als Zeitvertreib im Zauberinternat Hogwarts erdacht. Für einige Fans wurde aus dem Zauber aber bald ein Hobby, das für die Rheinos hartes Training beinhaltet. „Für uns ist das schon ein richtiger Sport, und zwar ein „Vollkontaktsport““, hatte Müller vor der Abreise erklärt.

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