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Weitere Nachrichten : Arbeitsmarkt kann 350.000 Flüchtlinge aufnehmen

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Arbeit für die Flüchtlinge: Aber welche Jobs werden ihnen in der deutschen Wirtschaft zugetraut? Bild: dpa

Laut der Bundesagentur für Arbeit kann der deutsche Arbeitsmarkt jährlich 350.000 Flüchtlinge aufnehmen. Eine Konkurrenz zu arbeitslosen Deutschen sieht sie im Regelfall nicht.

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          Die Bundesagentur für Arbeit hält den deutschen Arbeitsmarkt für stark genug, um eine große Zahl von Flüchtlingen aufnehmen zu können. "350.000 Flüchtlinge jährlich sind für den deutschen Arbeitsmarkt rein quantitativ derzeit kein Problem, denn jährlich entstehen rund 700.000 Arbeitsplätze neu", sagte BA-Vorstand Detlef Scheele der "Welt" (Montag). Eine Konkurrenz zu arbeitslosen Deutschen sieht er im Regelfall nicht: "Dafür ist die Gruppe der Migranten zu klein."

          Scheele dämpfte Hoffnungen auch aus der Wirtschaft, dass die Zuwanderung das Problem des Fachkräftemangels kurzfristig werde lösen können. "Der Weg an den Arbeitsmarkt ist lang. Es wird nicht jeder Arbeit finden, aber viele. Wir gehen davon aus, dass zehn Prozent der Flüchtlinge nach einem Jahr eine Arbeit finden können, 50 Prozent nach fünf Jahren und 75 nach zwölf bis 13 Jahren." (dpa-AFX)

          Chinas Währungsreserven fallen auf tiefsten Stand seit 2012

          Der gewaltige Devisenberg Chinas ist weiter abgeschmolzen. Wie die chinesische Notenbank am Sonntag mitteilte, betrugen die Währungsreserven der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt im Januar 3,23 Billionen amerikanischen Dollar. Das ist der niedrigste Stand seit dem Jahr 2012. Verglichen mit einem Monat zuvor verringerten sich die Reserven um 99,5 Milliarden Dollar.

          Im gesamten vergangenen Jahr schmolzen die Devisenreserven, die vor allem aus den hohen Exportüberschüssen des Landes stammen, um mehr als eine halbe Billion Dollar. Es war der erste Rückgang überhaupt. Allerdings hat sich der Abfluss im Januar etwas gegenüber Dezember verringert und lag auch unter den Erwartungen von Experten. (dpa-AFX)

          Autohersteller lassen mehr Wagen auf sich selbst zu

          Fast jeder dritte Neuwagen wird in Deutschland inzwischen zuerst auf den Hersteller oder einen Händler zugelassen, bevor er an Kunden verkauft wird. Der Anteil der Eigenzulassungen ist nach Angaben des CAR-Instituts an der Universität Duisburg-Essen im vergangenen Jahr weiter gestiegen.

          "Für die Hersteller ist der Verkauf von Neuwagen natürlich eigentlich lukrativer", sagt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut. Vor allem mit Privatkunden können die Autobauer beim Neuwagenverkauf viel Geld verdienen, weil sie nicht so hohe Rabatte bekommen wie Firmenkunden oder Autovermietungen.

          Bei Europas größtem Autobauer Volkswagen lag die Eigenzulassungsquote im vergangenen Jahr mit 30,7 beinahe genau im Durchschnitt aller Hersteller. Mercedes-Benz kam auf einen Anteil von 25,6 Prozent, BMW auf 23,9 Prozent. Die Bayern lassen damit unter den deutschen Herstellern anteilig die wenigsten Wagen auf sich selbst zu. Nur der Ford-Konzern, der laut Dudenhöffer seit Jahren die Eigenzulassungen herunterfährt, hatte mit 23,1 Prozent im vergangenen Jahr einen noch geringeren Anteil. (dpa-AFX)

          Chinas Automarkt wächst im Januar weiter stark

          Die Autoverkäufe in China haben auch zu Beginn des neuen Jahres kräftig zugelegt, allerdings nicht mehr ganz so dynamisch wie zum Ende des Vorjahres. Im Januar lag das Plus im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 13,5 Prozent auf 2,35 Millionen Wagen, wie der Branchenverband China Passenger Car Association (CPCA) am Samstag auf seiner Website mitteilte.

          Schon im vergangenen Jahr war Chinas Automarkt dank massiver Steuererleichterungen deutlich gewachsen, alleine im Dezember um 16,9 Prozent auf 2,36 Millionen Wagen. Dank des starken Jahresendspurts lag das Absatzplus über das Jahr gesehen bei 8,5 Prozent auf 20,6 Millionen Stück. (dpa-AFX)

          Solarworld will Sonderbonus für selbst erzeugten Autostrom

          In der Debatte über Kaufanreize für Elektroautos schlägt Solarworld-Chef Frank Asbeck einen Sonderbonus für Käufer vor, die ihren Autostrom mit Solar- oder Windkraft selbst erzeugen oder Grünstrom für das Auto zukaufen. "Ein Elektroauto ist nur dann wirklich umweltfreundlich, wenn der Strom dafür aus erneuerbaren Energien stammt", sagte Asbeck der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb müssten Elektroauto-Fahrer mit einem Anreiz dazu gebracht werden, entsprechende Anlagen zu nutzen.

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