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Energiewende : Arbeitgeberpräsident Hundt fordert Förderstopp für neue Windräder

  • Aktualisiert am

Arbeitgeberpraesident Hundt Bild: dapd

Die Wirtschaft macht Front gegen die Umweltpolitik: Die Entwicklung im Energiesektor habe dramatische Folgen, so Arbeitgeberpräsident Hundt.

          1 Min.

          Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat eine Fördergrenze für erneuerbare Energien gefordert. „Die Subventionierung der erneuerbaren Energien und der Einspeisevorrang müssen begrenzt werden. Ich plädiere für einen Förderstopp für neue Windräder und Photovoltaik-Anlagen“, sagte Hundt der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwoch). Zudem sei eine Senkung der Stromsteuer ein möglicher Weg, um den Strompreis zu bremsen. Er forderte zudem einen nationalen Konsens für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) unmittelbar nach der Bundestagswahl.

          Der Arbeitgeberpräsident kritisierte den eingeschlagenen Weg auf dem Energiesektor: „Die Beschlüsse zur Energiewende waren voreilig, die Umsetzung unbefriedigend“, betonte Hundt und fügte hinzu: „Wenn die bisherige Entwicklung auf dem Energiesektor fortgesetzt wird, hat das dramatische Folgen.“

          Am Dienstag hatte sich auch Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) beim Deutschen Energiekongress in München für eine zügige Reform des EEG ausgesprochen. Dafür müsse nach der Wahl ein breiter Konsens erzielt werden, etwa über eine große Mehrheit im Bundesrat. Erst vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass die Ökostrom-Umlage auf voraussichtlich knapp 6,5 Cent je Kilowattstunde steigen wird. Derzeit liegt der Ökostromanteil bei 25 Prozent, 2020 sollen es 35 Prozent sein. Die Förderkosten für Ökostrom belaufen sich zurzeit auf jährlich 20 Milliarden Euro. (dpa-AFX)

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