https://www.faz.net/-gqe-8e18d

Weitere Meldungen : Amerikanischer Richter setzt VW ein Ultimatum im Abgasskandal

  • Aktualisiert am

Ein Kfz-Meister lädt im Rahmen der Rückrufaktion zum Abgasskandal ein Software-Update auf einen Volkswagen. Bild: dpa

Im Mammut-Prozess um manipulierte Abgaswerte hat der zuständige Richter den Zeitdruck auf Volkswagen. erhöht. Die Deutsche Bank hat dagegen eine Baustelle weniger, während der Kohlenstoffspezialist SGL Group noch tiefer in die roten Zahlen rutscht als gedacht.

          2 Min.

          Deutsche Bank kommt bei Bafin-Prüfung glimpflich davon

          Die Deutsche Bank hat eine Baustelle weniger: Die Finanzaufsicht Bafin hat mehrere Sonderprüfungen ohne weitere Konsequenzen für das Frankfurter Geldhaus beendet. Dabei ging es um den Libor-Skandal um manipulierte Referenzzinssätze, Derivategeschäfte mit der italienischen Krisenbank Monte dei Paschi di Siena sowie Edelmetallgeschäfte.

          Amerikanischer Richter setzt VW Ultimatum im Abgas-Skandal

          Im Mammut-Prozess um manipulierte Abgaswerte hat der zuständige Richter den Zeitdruck auf Volkswagen. erhöht. "Es gibt ein Ultimatum - bis zum 24. März fordere ich von VW und der EPA eine definitive Antwort, ob es eine Lösung gibt", sagte Bezirksrichter Charles Breyer am Donnerstag in San Francisco bei der ersten Anhörung in dem Rechtsstreit.

          Schwache Graphitelektroden-Nachfrage zieht SGL noch tiefer in die roten Zahlen

          Die dürre Nachfrage nach Graphitelektroden drückt den angeschlagenen Kohlenstoffspezialisten SGL Group noch tiefer in die roten Zahlen als gedacht. In der Bilanz für 2015 komme es zu Abschreibungen von 75 bis 85 Millionen Euro, teilte das Unternehmen überraschend am Donnerstagabend mit. Unter  dem Strich rechnet das Management jetzt mit einem Fehlbetrag von 275 bis 295 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte SGL bereits einen Verlust von 247 Millionen Euro ausgewiesen.

          Saint-Gobain legt nach Gewinnsprung weiteres Sparprogramm auf

          Der französische Baustoffkonzern Saint-Gobain setzt nach einem Gewinnsprung im abgelaufenen Jahr den Rotstift an. In den nächsten drei Jahren sollten die Kosten um 800 Millionen Euro sinken, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Damit will Saint-Gobain den Gewinn noch weiter steigern. Schon 2015 hatte das Unternehmen von Kostensenkungen profitiert.

          Neue Straßen sollen Hochtief Wachstum bringen - ACS-Gewinn steigt

          Beim Essener Baukonzern Hochtief soll sich in 2016 die über Jahre durchgezogene Umstrukturierung auch in Europa noch deutlicher auszahlen. Das Geschäft soll endlich wieder kräftig wachsen. Hintergrund seien vor allem milliardenschwere Infrastrukturprogramme in Deutschland, kündigte der spanische Konzernchef Marcelino Fernandez Verdes bei der Bilanzvorlage am Donnerstag in Düsseldorf an. Die Aktie ging am Abend mit einem Plus von 11,73 Prozent aus dem Handel. Analysten zeigten sich mit den vorgelegten Jahreszahlen sehr zufrieden.

          Streit mit FBI: Apple fordert Einstellung des Verfahrens

          Im Streit über das Entsperren eines iPhones will Apple  eine Einstellung des Verfahrens erreichen. Das machte das Unternehmen am Donnerstag in seiner Antwort an das Gericht in Kalifornien deutlich. Dieses hatte Apple dazu angewiesen, dem FBI beim Entsperren des iPhones zu helfen, das von dem Attentäter von San Bernardino genutzt worden war. In der Antwort heißt es nun: "Kein Gericht hat jemals das erlaubt, was die Regierung nun versucht. Kein Gesetz rechtfertigt solch eine unbegrenzte und weitreichende Auslegung des gerichtlichen Verfahrens, und die Verfassung verbietet es."

          Eckes-Granini ruft vorsorglich einige Fruchtsaftgetränke zurück

          Der Getränke-Hersteller Eckes-Granini hat vorsorglich drei verschiedene Fruchtsaftgetränke zurückgerufen. Nach einigen Reklamationen und Überprüfungen sei davon auszugehen, dass einige Flaschen während der Abfüllung mit Hefen verunreinigt worden seien, teilte ein Sprecher mit. "Diese Hefen verursachen einen Gärungsprozess, der wiederum zu einem Druckaufbau in der Flasche führen kann", heißt es in der Mitteilung. Die Folge: Die Flaschen verformen sich. Beim Öffnen kann das Getränk durch den entweichenden Druck herausspritzen.

          Einstige Krisenbank IKB will sich von der Börse verabschieden

          Die in der Finanzkrise vom Staat gerettete IKB Deutsche Industriebank plant den Rückzug von der Börse. Es werde zeitnah ein Antrag auf ein sogenanntes Delisting gestellt, teilte das auf mittelständische Unternehmen spezialisierte Geldhaus mit.

          Weitere Themen

           Lufthansa fliegt aus dem Dax Video-Seite öffnen

          Kursabsturz in Corona-Krise : Lufthansa fliegt aus dem Dax

          Die Corona-Krise hat dem Flugunternehmen schwer zugesetzt. Nun ist die Lufthansa aus dem Kreis der 30 deutschen Aktien Index gerutscht. Mit der Deutschen Wohnen schafft es erstmals seit 14 Jahren wieder ein Unternehmen aus der Hauptstadt in den Dax.

          Unabhängigkeit durch rechtliche Kontrolle

          FAZ Plus Artikel: Urteil zur EZB : Unabhängigkeit durch rechtliche Kontrolle

          Die Kompetenz der EZB ist limitiert und die Einhaltung ihrer Grenzen unterliegt gerichtlicher Kontrolle. Die Unabhängigkeit der Zentralbank muss das aber nicht beschneiden. Im Gegenteil. Ein Gastbeitrag.

          Topmeldungen

          Gut gelaunt mit amerikanischen Soldaten am Truppenstützpunkt Ramstein: Amerikas Präsident Donald Trump im Jahr 2018.

          Trumps Abzugspläne : Ein weiterer Tiefschlag

          Sollten Tausende amerikanische Soldaten Deutschland verlassen, würde das vor allem dem Pentagon selbst zu schaffen machen. Für das transatlantische Verhältnis aber verheißt er nichts Gutes.

          Proteste gegen Rassismus : Die Welt solidarisiert sich mit George Floyd

          In Deutschland protestieren Zehntausende in mehreren Großstädten gegen Rassismus und Polizeigewalt. Allein in München gehen mehr als 20.000 Menschen auf die Straße. Auch in anderen Ländern kommt es zu Protesten – entgegen der Empfehlung der Behörden.
          Nicht nur Gnabry (links) und Goretzka trafen für den FC Bayern in Leverkusen.

          4:2 in Leverkusen : Der FC Bayern ist eine Klasse für sich

          Die Münchner meistern die wohl größte Hürde, die auf dem Weg zum Titel noch zu nehmen war, mit dem klaren Sieg in Leverkusen souverän. Die fußballerische Perfektion erinnert an die besten Phasen unter Pep Guardiola.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.