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Weitere Meldungen : Amerikanischer Anwalt will nun auch für VW-Anleger gegen Volkswagen klagen

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Bild: dpa

In der Affäre um gefälschte Abgastests bei Volkswagen gibt es Neuigkeiten. Im Ringen um eine Lösung zur Finanzierung des Atomausstiegs braucht derweil die eingesetzte Kommission mehr Zeit.

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          Amerikanischer Anwalt will nun auch für VW-Anleger gegen Volkswagen klagen

          In der Affäre um gefälschte Abgastests bei Volkswagen will Anwalt Michael Hausfeld aus Amerika will nun auch für VW-Anleger und Umweltorganisationen klagen. Seine Kanzlei prüfe Sammelklagen, um für die VW-Investoren und auch für die Öffentlichkeit Schadensersatz wegen der Dieselgate-Affäre zu erstreiten, sagte Hausfeld der ?Welt am Sonntag?. Erst vor wenigen war bereits bekannt geworden, dass Hausfelds Kanzlei in Deutschland und Amerika für betroffene Autobesitzer gegen VW vorgehen will.

          Atom-Kommission braucht mehr Zeit

          Im Ringen um eine Lösung zur Finanzierung des Atomausstiegs braucht die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission mehr Zeit. Es seien noch Sachfragen offen, teilte das Wirtschaftsministerium  nach einem Gespräch der drei Kommissionsvorsitzenden mit Vertretern der Energiekonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall mit. Deshalb wollten die Vorsitzenden der Kommission bei ihrer Sitzung an diesem Montag vorschlagen, "ihre Arbeit fortzusetzen", hieß es in der Mitteilung.

          Fraport: Griechenland-Airports sollen operativen Gewinn deutlich steigern

          Nach dem Zuschlag für den Betrieb von 14 griechischen Regional-Airports winkt dem Flughafenbetreiber Fraport nach Aussage von Finanzvorstand Matthias Zieschang ein merklich höheres operatives Ergebnis (Ebitda). Im ersten vollen Jahr nach dem Closing,
          das Ende 2016 erwartet werde, dürfte die neue Beteiligung ein Ebitda von gut 100 Millionen Euro einbringen, sagte Zieschang der "Börsen-Zeitung" (Sonnabend-Ausgabe). Damit könnte Fraport das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erstmals auf über 1 Milliarde Euro steigern.

          Sixt steigert Carsharing-Nutzer um fast die Hälfte

          Der Autovermieter Sixt hat die Zahl der Carsharing-Nutzer im vergangenen Jahr europaweit um fast 50 Prozent auf 580.000 gesteigert. Das sagte Vorstandschef und Großaktionär Erich Sixt der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". Er verwies darauf, dass die Carsharing-Firma DriveNow, die Sixt gemeinsam mit dem Autokonzern BMW betreibt, der einziger profitabler Carsharing-Anbieter in Deutschland sei. Sixt will von neuen Mobilitätsformen wie dem 2013 gestarteten Taxi-Konkurrenten myDriver künftig noch stärker profitieren.

          Chinesen greifen angeschlagenem Maschinenbauer Manz unter die Arme

          Der chinesische Mischkonzern Shanghai Electric Group will beim kriselnden Maschinenbauer Manz einsteigen. Beide Unternehmen wollten in den Bereichen Energiespeichersysteme, Solar und Automationstechnologie zusammenarbeiten, teilte die Manz AG am Sonntag im schwäbischen Reutlingen mit. Damit verbunden sei eine "maßgebliche Beteiligung" von Shanghai Electric an Manz.

          Mischkonzern United Technologies lehnt Übernahme durch Honeywell ab

          In Amerika kommt es vorerst nicht zu einem Zusammenschluss der beiden Mischkonzerne United Technologies (UTC) und Honeywell. United Technologies bestätigte am Freitag, ein milliardenschweres Angebot von Honeywell abgelehnt zu haben. Das Unternehmen fühle sich mit der Offerte zu niedrig bewertet, teilte UTC-Chef Gregory J. Hayes am Freitag mit. Außerdem gäbe es bei einem Zusammenschluss unüberwindbare kartellrechtliche Hürden. Honeywell hat nach eigenen Angaben insgesamt rund 90 Milliarden Dollar (81,6 Mrd Euro) in bar und Aktien geboten.

          Starinvestor Buffett meldet Rekordgewinn

          Warren Buffett hat das Jahr seines 50. Dienstjubiläums bei Berkshire Hathaway mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. 2015 stieg der Überschuss verglichen mitdem Vorjahr von 19,9 Milliarden auf 24,1 Milliarden Dollar (rund 22 Mrd Euro), wie die Investmentgesellschaft des 85-jährigen Staranlegers am Samstag mitteilte.

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