https://www.faz.net/-gqe-9vr7y

„Legen uns aktuell nicht fest“ : ADAC kann sich Tempolimit prinzipiell vorstellen

  • Aktualisiert am

Auf vielen Autobahnen und Autobahnabschnitten gibt es schon heute ein Tempolimit. Bild: dpa

Jahrzehntelang lehnte der wichtigste deutsche Automobilklub eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung grundsätzlich ab. Nun ändert der ADAC die Strategie.

          1 Min.

          In der Debatte um ein Tempolimit auf Autobahnen hat der ADAC seine jahrzehntelange ablehnende Haltung aufgegeben. Der ADAC sei „nicht mehr grundsätzlich“ gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung, sagte der ADAC-Vizepräsident Verkehr, Gerhard Hillebrand, im Vorfeld des 58. Verkehrsgerichtstags in Goslar. Der ADAC ist mit gut 21 Millionen Mitgliedern der größte Automobilclub Deutschlands.

          „Die Diskussion um die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wird emotional geführt und polarisiert bei den Mitgliedern“, sagte Hillebrand. „Deshalb legt sich der ADAC in der Frage aktuell nicht fest.“ Eine Versachlichung sei dringend erforderlich.

          Die Auswirkungen eines Tempolimits sollten dringend in einer umfassenden Studie geklärt werden. „Diese würde eine belastbare Entscheidungsgrundlage liefern.“ Beim diesjährigen Verkehrsgerichtstag befassen sich die Experten unter anderem mit der Aggressivität im Straßenverkehr, Fahranfängern und neuen Wegen zur Fahrkompetenz und Elektrokleinstfahrzeugen.

          Weitere Themen

          Streit über Freiflüge für Partner

          EZB-Direktorium : Streit über Freiflüge für Partner

          Ist das die Erklärung für ihren Rückzug? Der früheren EZB-Direktorin Lautenschläger wird vorgeworfen, ihren Partner zu häufig auf Dienstreisen mitgenommen zu haben. Auch darüber hinaus gab es Streit mit dem ehemaligen Präsidenten Draghi.

          Coronavirus trübt Stimmung der Verbraucher Video-Seite öffnen

          GfK : Coronavirus trübt Stimmung der Verbraucher

          Die Nürnberger Marktforscher der GfK prognostizieren auf Basis einer Umfrage unter 2000 Verbrauchern einen Rückgang des entsprechenden Barometers um 0,1 auf 9,8 Punkte.

          Topmeldungen

          Nach dem Terrorakt in Hanau : Zeichen gegen das Gift

          Hanau steht unter Schock: Der Bundespräsident spricht von einer tiefen Wunde. Vertreter der Migranten-Community fordern von Innenminister Seehofer mehr Sicherheit. Und Hessens Ministerpräsident sagt, er könne die Angst verstehen.
          Beweissicherung am Tatort: Deutschland hat ein Problem mit Rechtsterror, das ist nicht mehr zu übersehen. Was jetzt?

          Morde in Hanau : Böser, als die Polizei erlaubt

          Statt zwischen Rechtsextremismus und Rechtsterror zu unterscheiden, sollte man beides bekämpfen. Der Staat und seine Organe müssen jetzt aufrüsten – technisch, aber auch mental.
          Lautsprecher: Johannes Kahrs im Bundestag

          Neuer Wehrbeauftragter? : Platz da, hier kommt Kahrs!

          Johannes Kahrs ist ein mächtiger SPD-Politiker im Bundestag und berüchtigt für seine robusten Methoden. Jetzt scheint er den Posten des Wehrbeauftragten anzustreben. Von einem geheimen Deal mit dem Fraktionschef ist die Rede.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.