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Abgasskandal : VW gibt in Musterklage nicht nach

Bild: AP

Knapp ein Jahr nach dem Prozessauftakt im Muster-Anlegerverfahren zum Abgasskandal ist das Gericht bei einer zentralen Fragen noch nicht angelangt.

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          Volkswagen sieht sich durch den bisherigen Verlauf Musterverfahrens von Anlegern zur VW-Dieselaffäre in seiner Position bestätigt. Knapp ein Jahr nach Prozessauftakt am Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig im September 2018 halte man den Vorwurf einer möglichen kapitalmarktrechtlicher Informationspflicht weiter für unbegründet, hieß am Freitag aus Wolfsburg.

          Marcus Jung
          Redakteur in der Wirtschaft.

          In dem Mammutverfahren streiten sich rund 1800 Investoren, die hinter der Musterklägerin Deka Investment stehen, mit der Volkswagen AG und der Porsche Automobil Holding SE über Kursverluste, die sie im Herbst 2015 erlitten haben, weil sie nach ihrer Sicht zu spät über die Diesel-Manipulationen in Amerika informiert wurden. Die Forderungen summieren sich auf mehr als 9 Milliarden Euro (Az. 3 Kap 1/16). Eine Ad-Hoc-Mitteilung hatte VW erst am 22. September 2015 veröffentlicht. Zuvor hatte nach Ansicht der Konzernjuristen kein Anlass für eine Veröffentlichung bestanden. Bis zur Bekanntgabe der EPA-Mitteilung am 18. September hätten dem Vorstand um Martin Winterkorn „zu keinem Zeitpunkt hinreichend konkrete Anhaltspunkte für eine kursrelevante Situation vorgelegen.“ Erst nach der Ermittlung von belastbaren Daten habe sich VW unverzüglich an den Kapitalmarkt gewendet.

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