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Neuer Mut in Aberdeen : Nordsee-Öl lohnt sich wieder

Koloss aus Stahl: Eine Ölplattform von BP in der Nordsee Bild: Reuters

Der Ölpreisverfall hat die britische Nordsee-Ölindustrie in den vergangenen Jahren schwer getroffen. Jetzt kehren die Investoren zurück.

          3 Min.

          Der Absturz der Ölpreise, der vor dreieinhalb Jahren begann, hat die Ölindustrie überall auf der Welt wie ein Blitz getroffen. Der deutsche Energieversorger Eon war nur einer von vielen, die ihre Öl- und Gasfelder in der Nordsee abgestoßen haben. Für die Förderer in Schottland mit ihren hohen Kosten und ohnehin sinkenden Produktionsmengen war die Anpassung besonders hart. Die schottische Hafenstadt Aberdeen hat einen brutalen Abschwung hinter sich. Nun hat dort das neue Jahr mit einem Silberstreifen am Horizont begonnen: Der Ölriese Shell sorgt für neue Aufbruchstimmung im Zentrum von Großbritanniens Ölindustrie.

          Marcus Theurer

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Europas größter Ölkonzern will erstmals seit dreißig Jahren wieder eine komplett neue Bohrplattform in die Nordsee setzten, eine Großinvestitionen. Es ist das bislang klarste Signal dafür, dass die Nordsee-Ölindustrie die schwere Krise hinter sich lässt. In Aberdeen, der schottischen Stadt, die vom Ölgeschäft lebt wie keine andere in Großbritannien, geht es endlich wieder aufwärts.

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