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Abendaromen von Pflanzen : So duftet der Abend

  • -Aktualisiert am

Die Abend-Levkoje betört schon von weitem mit einem wunderbaren Aroma. Bild: © Marion Nickig

Tagsüber fallen sie nicht weiter auf, doch nach Sonnenuntergang verströmen manche Pflanzen ein wunderbares Aroma. Unsere Autorin stellt die interessantesten Abenddufter vor und verrät, in welcher Umgebung sie sich wohlfühlen.

          5 Min.

          Garten, Blüten, Düfte – dieser Dreiklang gehört unabdingbar zusammen. Neben den üblichen Aromen, die uns tagsüber verwöhnen, gibt es Pflanzen, die erst vom frühen Abend an oder nachts ihre Odeurs verströmen. Nach Sonnenuntergang öffnen sie ihre Blüten und verwandeln einen lauen Sommerabend oder eine warme Nacht in ein Erlebnis für alle Sinne. Wenn dann noch eine Mondsichel am sternenklaren Himmel steht, bezaubert der Garten bei Dunkelheit als ein romantisches, nahezu tropisches Paradies. Aus einem Dutzendgärtchen wird mit einer Handvoll dieser Zauberpflanzen eine berückende Oase.

          Jede Blume hat ihren ganz eigenen, charakteristischen Duft. Die Ouvertüre der Abend- und Nachtdufter startet Ende April mit der Mondviole (Lunaria rediviva). Weiße bis zartrosa oder hellviolette Blüten des Kreuzblütlers umschmeicheln mit stark fliederähnlichem Duft. Die bis 1,40 Meter hohe Staude, auch als Judaspfennig oder Silberblatt bekannt wegen ihrer später opak-silbrig schimmernden Samenstände, bevorzugt nicht zu trockenen Standort. Gleich danach folgt die Nachtviole (Hesperis matronalis). Die schnell wachsende, üppig blühende, meist zweijährige Pflanze ähnelt der Flammenblume.

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