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200-Milliarden-Paket : Deutschland steht am Pranger

Weiß, wo es langgehen soll: Wahlsiegerin Giorgia Meloni Bild: Reuters

Etliche EU-Regierungen sind irritiert über den „Doppelwumms“ aus Berlin. Darf Deutschland sich solche Ausgaben leisten?

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          Mario Draghi ist der prominenteste, aber keineswegs der einzige EU-Politiker, der über das Berliner 200-Milliarden-Ausgabenpaket wenig amüsiert ist. Europa dürfe sich nicht „aufspalten gemäß der jeweiligen Spielräume in den nationalen Haushalten“, sagte der noch amtierende italienische Ministerpräsident kurz nach Bekanntwerden des Berliner „Doppelwumms“ am Donnerstagabend.

          Werner Mussler
          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.
          Hendrik Kafsack
          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.
          Christian Schubert
          Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland.

          Die Energiekrise verlange „eine europäische Antwort, die gefährliche und ungerechtfertigte Verzerrungen des Binnenmarktes vermeidet“, fügte Draghi hinzu. Guido Crosetto, ein einflussreicher Verbündeter der designierten Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, schrieb auf Twitter, das deutsche Paket sei „ein nicht abgesprochener und nicht kommunizierter Akt, der die Logik der Union an ihren Wurzeln untergräbt“.

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