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Konjunktur : Stärkster Preisanstieg bei Lebensmitteln seit 2008

  • Aktualisiert am

In den Supermärkten ist es teurer geworden Bild: dpa

Mehr als 30 Prozent mehr für Butter, fast 45 Prozent mehr für Kartoffeln: Beim Einkauf müssen Verbraucher für Nahrungsmittel deutlich mehr bezahlen als vor einem Jahr. Das treibt die Inflation auf den höchsten Stand seit Dezember 2012.

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          Deutliche Preiserhöhungen bei Nahrungsmitteln haben die Teuerung in Deutschland auf den höchsten Stand seit Dezember 2012 getrieben. Im Juli stieg die Jahresinflationsrate von 1,8 Prozent im Vormonat auf 1,9 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit und bestätigte damit eine erste Schätzung von Ende Juli. Im Vergleich zum Vormonat legten die Verbraucherpreise ebenfalls wie zunächst berechnet um 0,5 Prozent zu.

          Dabei müssen Verbraucher für Lebensmittel von Obst über Gemüse und Milch bis zum Fleisch deutlich tiefer in die Tasche greifen als ein Jahr zuvor. Spürbar teurer wurden etwa Butter (plus 30,8 Prozent), Kartoffeln (plus 44,4 Prozent), Äpfel (plus 22,3 Prozent) oder H-Milch (plus 18,2 Prozent). Auch die Preise für Eier (plus 7,1 Prozent) und Fleisch und Fleischwaren (plus 4,4 Prozent) stiegen weitaus schneller als die Verbraucherpreise insgesamt. Insgesamt war die Teuerung bei den Lebensmitteln im Juli 2013 mit einem Plus von 5,7 Prozent binnen Jahresfrist hoch wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr (September 2008: + 6,5 Prozent).

          Im Mai hatte die Inflation nach Monaten des Rückgangs erstmals wieder auf 1,5 Prozent angezogen. Nun bewegt sie sich weiter in Richtung der Marke von 2,0 Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank (EZB) stabile Preise gewahrt sieht. Für den Aufwärtstrend sind vor allem Nahrungsmittel verantwortlich. Sie kletterten im vergangenen Monat um 5,7 Prozent auf Jahressicht und zogen damit so stark an wie seit über vier Jahren nicht mehr.

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