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Konjunktur : Ifo-Geschäftsklima überraschend gut

  • Aktualisiert am

Bild: F.A.Z.

Ein Wechselbad der Gefühle: Ende vergangener Woche überraschte das Statistische Bundesamt mit guten Konjunkturdaten. Kurz danach signalisierte der ZEW-Index wieder Skepsis. Nun bessert sich das Ifo-Geschäftsklima überraschend deutlich.

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          Trotz Finanzkrise und schwächelnder Weltwirtschaft hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft wieder gebessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Mai von 102,4 Punkte auf 103,5 Punkte und erreichte damit etwa das Niveau wie zu Jahresbeginn. Analysten hatten für das wichtige Stimmungsbarometer für die deutsche Wirtschaft einen Rückgang auf 101,9 Punkte erwartet.

          Wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung am Mittwoch mitteilte, beurteilten die befragten Unternehmen sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate besser. Der Teilindex zur aktuellen Lage kletterte um 1,7 Punkte auf 110,1 Punkte. Der Teilindex zu den Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr verbesserte sich um einen halben Punkt auf 97,3 Punkte.

          Aufschwung am Arbeitsmarkt

          Im April war der Geschäftsklimaindex überraschend deutlich zurückgegangen. Der ifo-Index für das Weltwirtschaftsklima war im ersten Quartal auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren gefallen. Trotz guter deutscher Konjunkturdaten hatten sich zuletzt auch die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Mai etwas eingetrübt.

          Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist in
nur zwei Jahren um 1,4 Millionen gestiegen

          Gute Nachrichten kommen auch vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden: Der Aufschwung am Arbeitsmarkt hat sich im ersten Quartal mit nahezu unverminderter Geschwindigkeit fortgesetzt. Anfang des Jahres waren 39,8 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig, das waren 686.000 oder 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte.

          Binnen zwei Jahren fanden damit zusätzliche 1,4 Millionen Menschen Arbeit.

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