https://www.faz.net/-gqe-8t6as

Höhere Energiekosten : Inflation in Deutschland steigt auf 1,9 Prozent

  • Aktualisiert am

Auch Lebensmittel haben sich zum Jahresbeginn verteuert gegenüber dem Vorjahr. Bild: dpa

Teurere Energie, teurere Lebensmittel: Die Verbraucherpreise in der größten Volkswirtschaft der Währungsunion steigen wieder etwas mehr.

          1 Min.

          Die Inflation in Deutschland ist im Januar auf 1,9 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Daten an diesem Montag in Wiesbaden mit.

          Im Dezember betrug die Teuerungsrate noch 1,7 Prozent. Zuvor befragte Experten hatten für den Jahresbeginn im Schnitt mit einem Wert von 2 Prozent gerechnet.

          Insbesondere der anziehende Ölpreis sorgte dafür, dass sich die Lebenshaltungskosten hierzulande erhöhten. Energie verteuerte sich im Januar zum Vorjahr um 5,8 Prozent. Auch Nahrungsmittel erwiesen sich als Kostentreiber: Die Verbraucher mussten dafür 3,2 Prozent mehr aufwenden als vor Jahresfrist. Die Wohnungsmieten verteuerten sich um 1,6 Prozent.

          Die Europäische Zentralbank strebt mittelfristig eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent in den Staaten der Währungsgemeinschaft insgesamt an. In Deutschland fordern Wirtschaftsforscher und auch  Bundesbankchef Jens Weidmann, dass die Euro-Währungshüter die Geldpolitik straffen.

          Inflationsdaten für den Euro-Raum insgesamt werden am Dienstag erwartet. Analysten rechnen mit einer Teuerung von 1,6 Prozent.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Im trauten Kreis: Olaf Scholz (Mitte) umringt von Hubertus Heil (links), Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken in Berlin

          Sonderparteitag : SPD tagt zum Koalitionsvertrag

          In der SPD sind nicht alle zufrieden mit dem Koalitionsvertrag. Einige wollen in letzter Sekunden verhindern, dass ein FDP-Politiker Finanzminister wird.