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Euro-Raum : OECD sieht Konjunktur im Euro-Raum positiv

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Bild: F.A.Z.

Erstmals seit 2001 dürfte die Arbeitslosenquote nach Einschätzung der OECD im Euro-Raum unter acht Prozent liegen. Auch die Inflationsrate sei rückläufig. Die OECD verbindet den eher positiven Ausblick jedoch mit einer Reihe von Warnungen.

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          Die OECD rechnet für 2007/2008 mit einer Belebung der Konjunktur im Euro-Raum. In den beiden kommenden Jahren sei in den dreizehn Mitgliedsländern der Währungsunion dann mit einem Wachstum von 2,25 Prozent zu rechnen. Das teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Donnerstag in Paris in ihrer Übersicht zur Euro-Zone mit.

          Erstmals seit 2001 dürfte die Arbeitslosenquote unter acht Prozent liegen. Auch die Inflationsrate, die in den vergangenen Jahren einen Höchststand von 2,5 Prozent erreicht hatte, sei rückläufig. Die OECD verbindet den eher positiven Ausblick jedoch mit einer Reihe von Warnungen und Ratschlägen für die kommenden Jahre.

          Im Aufschwung strukturelle Probleme beachten

          „Jetzt, wo der Aufschwung im Gang ist, muss vor allem auf strukturelle Probleme geachtet werden. Die weniger flexiblen Wirtschaften könnten auf Schwierigkeiten stoßen. Strukturelle Starre hat die Tendenz, das Wachstum zu bremsen und das Reaktionsvermögen bei Krisen zu verringern“, warnte die OECD.

          Die Zeichen des Aufschwungs dürften sich auch auf den Konsum der Haushalte übertragen, und zu einer echten Konjunkturstütze werden, vorausgesetzt der Privatverbrauch werde nicht durch ein mäßiges Lohnwachstum, eine abermalige Steigerung der Erdölpreise oder Einbrüche im Immoblienmarkt gebremst. Die private Nachfrage wird sich laut OECD in Deutschland wegen der Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte verhaltener entwickeln als in anderen Ländern.

          Auch diese Prognose einer dynamischeren privaten Nachfrage treffe nur zu, wenn es keine erneuten Erdölpreissteigerungen oder Einbrüche im Immobilienmarkt gebe.

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