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Trotz Trump und Brexit : Das deutsche Außenhandelswunder

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Containerschiff im Hamburger Hafen Bild: dpa

Deutschlands Unternehmen haben im März so viel mit dem Ausland gehandelt wie nie zuvor. Das liegt an der robusten Weltwirtschaft. Und daran, dass manches Risiko bislang klein geblieben ist.

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          Unbeirrt von manchem politischen Gegenwind machen die deutschen Unternehmen im Ausland weiter gute Geschäfte. Die Exporteure erzielten dabei nun sogar einen neuen Rekord: So hoch wie im März sind die Ausfuhren aus und die Einfuhren nach Deutschland noch nie gewesen, teilten die Fachleute des Statistischen Bundesamtes an diesem Dienstag mit.

          Die Exporte stiegen um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat Februar und damit den dritten Monat in Folge. Zuvor befragte Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Zuwachs von 0,2 Prozent gerechnet – zumal es im Februar ein Plus von 0,9 Prozent gegeben hatte.

          Risiken Trump und Brexit

          Insgesamt summierten sich die deutschen Ausfuhren im März auf 118,2 Milliarden Euro; gegenüber dem März des vergangenen Jahres ist das ein Zuwachs von mehr als 10 Prozent. Die Fachleute des Deutschen Industrie- und Handelskammertages halten für das Gesamtjahr 2017 ein Exportplus von drei Prozent für möglich.

          Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung auf der ganzen Welt hat sich zuletzt belebt. Das gilt für die zweitgrößte Volkswirtschaft China, aber beispielsweise auch für die Europäische Währungsunion.

          Es bleiben aber Risiken: Ökonomen verweisen immer wieder auf möglichen Maßnahmen des seit Januar amtierenden amerikanischen Präsidenten Donald Trump, der die Globalisierung der Wirtschaft mehrfach in Frage gestellt hat. Außerdem sind gerade für Europa die beginnenden Brexit-Verhandlungen wichtig.

          Die Einfuhren stiegen im März um 2,4 Prozent im Vergleich zum Februar. Das ist mehr als doppelt so hoch wie zuvor von Fachleuten erwartet.

          Die Unternehmen produzierten unterdessen im März etwas weniger. Industrie, Energieversorger und Baubranche stellten zusammen 0,4 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Ökonomen hatten ein Minus von 0,6 Prozent erwartet. Im gesamten ersten Quartal steht allerdings ein Plus von 1,4 Prozent zu Buche. „Die Auftragseingänge und Geschäftsklimaindikatoren sprechen für eine Fortsetzung der positiven Tendenzen“, erklärte das Ministerium.

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