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Nur noch 1,5 Prozent : Industrieverband reduziert Konjunkturprognose

  • Aktualisiert am

BDI-Präsident Ulrich Grillo Bild: dpa

Trotz Nullzinsen und niedriger Ölpreise sieht der Industrieverband BDI die Aussichten skeptisch. Statt 2 Prozent rechnet der Verband nur noch mit 1,5 Prozent Wachstum im laufenden Jahr.

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          Der Bundesverband der Deutschen Industrie senkt seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr. Statt 2 Prozent könnten es auch 1,5 Prozent werden, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Man werde angesichts der Rahmenbedingungen etwas vorsichtiger. „Wir rechnen jetzt für dieses Jahr mit einer Spanne von 1,5 bis knapp zwei Prozent“, sagte Grillo.

          Das deutsche Wachstum falle trotz Nullzinsen und niedriger Ölpreise „bescheiden“ aus. „Die große Koalition tut zu wenig für die Wirtschaft, unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit wird nicht gefördert. Das wird uns auf die Füße fallen“, sagte Grillo der F.A.Z.

          Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr weiterhin mit 1,7 Prozent Wachstum. In der am Mittwoch vorgelegten Frühjahrsprojektion wird für das kommende Jahr aber auch nur noch mit einem Konjunkturplus von 1,5 Prozent gerechnet. Im Oktober war noch ein Zuwachs von 1,8 Prozent erwartet worden.

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