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Arbeitsmarkt : Weniger neue Stellen in Amerika als erhofft

  • Aktualisiert am

Ökonomen hatten mit deutlich mehr neuen Arbeitsplätzen gerechnet. Bild: REUTERS

Amerikas Arbeitsmarkt enttäuscht: Zwar sind im Januar 113.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft entstanden. Ökonomen hatten aber deutlich mehr erwartet.

          Der amerikanische Arbeitsmarkt hat den zweiten Monat in Folge enttäuscht: Im Januar sind in der größten Volkswirtschaft der Welt 113.000 Stellen entstanden außerhalb der Landwirtschaft.

          Zuvor befragte Ökonomen hatten mit deutlich mehr neuen Arbeitsplätzen gerechnet - sie gingen von einem Zuwachs von 180.000 aus. Der noch schwächere Zuwachs im Dezember wurde geringfügig um 1000 Stellen auf 75.000 Jobs nach oben gesetzt. Zugleich sank die offizielle Arbeitslosenquote leicht von 6,7 auf 6,6 Prozent. Die Erwerbstätigenquote stieg etwas auf 63 Prozent.

          Wie viele Amerikaner in Lohn und Brot kommen, beobachten auch Anleger an den Finanzmärkten akribisch. Denn die Arbeitsmarktentwicklung bestimmt entscheidend mit über den künftigen Kurs der amerikanischen Notenbank Federal Reserve. Die Fed hat gerade damit begonnen, ihre jeden Monat viele Milliarden Dollar umfassenden Anleihekäufe zurückzufahren.

          Sie verbindet ihre Geldpolitik ganz explizit mit der Beschäftigung. Bleibt die amerikanische Konjunktur so vergleichsweise robust, wie sie derzeit ist, gilt als ausgemacht, dass die Währungshüter die Käufe in den kommenden Monaten weiter reduzieren.

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