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Arbeitslosenquote gefallen : Wende am amerikanischen Arbeitsmarkt

  • Aktualisiert am

Auf den Jobmessen gibt es wieder mehr zu vergeben Bild: dapd

Gute Nachricht für den amerikanischen Arbeitsmarkt: Die dortige Arbeitslosenquote ist auf den niedrigsten Stand seit April 2009 gefallen. Fachleute sprachen von einem Wendepunkt.

          Die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten ist im Februar von 9,0 auf 8,9 Prozent gefallen - und damit auf den niedrigsten Stand seit April 2009. Unter dem Strich gab es 192.000 neue Jobs, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte.

          Viele Fachleute sprachen von einem Wendepunkt bei der Arbeitsmarktentwicklung: Insgesamt ist die Quote seit November um 0,9 Prozentpunkte gefallen - ein Zeichen, dass es mit der größten Volkswirtschaft bergauf geht. So wurde auch der Stellenzuwachs für Januar von 36.000 auf 63.000 nach oben korrigiert, der für Dezember von 121.000 auf 152.000.

          Bernanke spricht von „einigen Gründen für Optimismus“

          Volkswirte hatten mit etwa 196.000 neuen Arbeitsplätzen im Februar gerechnet, aber angesichts eines erwarteten verstärkten Andrangs Jobsuchender zugleich mit einer Arbeitslosenquote von 9,1 Prozent.

          Nach der Ministeriumsstatistik nahm die Beschäftigung in fast allen Wirtschaftsbereichen zu, besonders stark in der verarbeitenden Industrie und - auch dank einer gemäßigten Wetterlage - im Baugewerbe.

          Allerdings warnen Fachleute vor zu hohen Erwartungen in der nahen Zukunft: Demnach könnte es Jahre dauern, bis die amerikanische Arbeitslosenquote wieder ein normales Niveau - vier bis sechs Prozent - erreicht hat. Ähnlich hatte sich auch Anfang der Woche Notenbank-Präsident Ben Bernanke geäußert. Er sprach jedoch auch von „einigen Gründen für Optimismus“.

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