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Niederländische Hauptstadt : 18 Millionen Touristen überfordern Amsterdam

Die vielen Besucher Amsterdams überfordern die Stadt. Bild: dpa

Amsterdam ächzt unter den vielen Gästen. Die lassen sich auch von Regeln und Steuern nicht abschrecken – im Gegenteil.

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          Windmühlen und Grachtenhäuser als Magneten für den Kühlschrank, zwei Stück zu fünf Euro. Postkarten und Plastik-Tulpen in Orange, Violett, Gelb und Weiß. Ein „Einsteigerpaket Cannabis“ für sechs Euro. Allerlei touristische Waren gibt es zu kaufen auf dem berühmten Blumenmarkt auf dem Singel, der innersten der vier großen Grachten, die sich um das alte Zentrum von Amsterdam ziehen. Auch Blumenzwiebeln und Topfpflanzen finden sich noch. Aber Schnittblumen sind kaum mehr zu haben.

          Klaus Max Smolka

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Kürzlich meldete eine niederländische Tageszeitung, der letzte echte Blumenhändler verlasse diesen traditionellen Markt, der zu einer Massensehenswürdigkeit verkommen sei. Der Beitrag fand einige Beachtung in der Stadt und auch den Weg in die internationale englischsprachige Presse. Dabei lugen an einem anderen Stand ganz hinten an der Ecke, im Osten, durchaus noch ein paar Sträuße aus dem Angebot heraus: echte Blumen, nicht solche aus Plastik. Hellrosa Tulpen und dunkelrosa Gerbera zum Beispiel.

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