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Corona-Pandemie : 1,5 Milliarden Euro Schaden durch Ausfall des Karnevals

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Muss in diesem Jahr ausfallen: Verkleidete Frauen werfen Konfetti beim Straßenkarneval 2020 in Düsseldorf. Bild: dpa

Dass die fünfte Jahreszeit in diesem Jahr ausfallen muss, trifft nicht nur viele Narren – auch die Wirtschaft leidet. Die größten Einbußen muss einer IW-Studie zufolge die Gastronomie hinnehmen.

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          Keine Straßenumzüge, keine Prunksitzungen und keine Faschingspartys: Der coronabedingte Ausfall des Karnevals verdirbt in diesem Jahr nicht nur vielen Narren die Stimmung, sondern auch vielen Einzelhändlern, Gastronomen und Hoteliers das Geschäft. Eine am Montag veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) beziffert den wirtschaftlichen Schaden durch den Ausfall der diesjährigen Session bundesweit mit rund 1,5 Milliarden Euro. 

          Die IW-Experten berücksichtigten in ihrer Studie nicht nur den Kölner Karneval, sondern auch das närrische Treiben in Düsseldorf und Mainz. Den größten Schaden erleidet durch den Ausfall des feuchtfröhlichen Feierns die Gastronomie mit rund 660 Millionen Euro. Doch auch dem Einzelhandel entgehen den Berechnungen zufolge Einnahmen in Höhe von rund 330 Millionen Euro. Davon entfallen allein 280 Millionen Euro auf den Kostümverkauf. Dem Hotelgewerbe fehlen 160 Millionen Euro und dem Transportsektor rund 240 Millionen Euro.

          Dabei geht das IW sogar davon aus, dass das jecke Treiben – Corona hin oder her – wohl nicht zu hundert Prozent ausfallen wird, sondern etwa die Einzelhandelsverkäufe von alkoholischen Getränken in der Woche vor Karneval wie jedes Jahr zunehmen werden. Außerdem berücksichtigten die Experten, dass die Session in diesem Jahr mit nur 98 Tagen relativ kurz ist und dementsprechend die Umsatzausfälle auch geringer sind, als sie es in einem durchschnittlichen Karnevalsjahr wären.

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