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Dem Bankberater muss man glauben können. Bild: Laif

Klage : Schlechte Bankberater

  • Aktualisiert am

Eine Rentnerin wurde von der Taunus Sparkasse falsch beraten.

          1 Min.

          Eigentlich suchte sie eine sichere Geldanlage, um für das Alter vorzusorgen. Ihr Bankberater hat ihr daraufhin einen geschlossenen Immobilienfonds empfohlen. Genau solche Fonds aber gelten als hochspekulative Anlage, ein totaler Verlust des Geldes ist nicht ausgeschlossen.

          Diese Fehlberatung erhielt eine Frau kurz vor der Rente bei der Taunus Sparkasse in Hessen. Die Anlegerin hat geklagt, das Landesgericht hat die Klage zuerst abgewiesen, das Oberlandesgericht in Frankfurt am Main ihr nun aber recht gegeben.

          Sie habe den Aussagen ihres Beraters vertraut, sie selbst kannte sich mit Fonds kaum aus. Über die Risiken hat ihr Berater sie nicht ausreichend aufgeklärt. „Das Urteil zeigt: Wenn man beim Bankberater sitzt, muss man dem auch glauben können – auch ohne die Beipackzettel und Prospekte zu lesen“, sagt Christopher Kress, dessen Kanzlei die Klägerin vertritt. Der Frau steht nun ein Anspruch auf Schadenersatz von rund 13 000 Euro zu. Die Taunus Sparkasse bekommt im Gegenzug wenigstens etwas: Sie muss nämlich die Anlage wieder zurücknehmen. sahu.

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