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Volkswagen : Zulieferer verklagt Volkswagen

Der Konflikt zwischen dem Zulieferer Prevent und dem Autohersteller schwelt bereits seit dem Jahr 2015. Bild: EPA

Die Prevent-Gruppe verlangt in Amerika Schadenersatz. Sie wirft Volkswagen ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht vor. Der Streit besteht schon seit 2015.

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          Die seit fast fünf Jahren laufende Auseinandersetzung zwischen Volkswagen und der Zulieferergruppe Prevent geht in eine neue Runde. Wie aus Unterlagen des Bezirksgerichts in der nordamerikanischen Großstadt Detroit hervorgeht, hat Prevent nun in Amerika Klage gegen Volkswagen eingereicht und verlangt dort einen Schadenersatz von mindestens 750 Millionen Dollar. Die Prevent-Gruppe, hinter der die deutsch-bosnische Unternehmerfamilie Hastor steht, wirft Volkswagen vor, Druck auf Zulieferer ausgeübt zu haben, die Prevent übernehmen wollte. Der Autohersteller habe von den Unternehmen teils schriftliche Zusagen verlangt, sich nicht durch die Zulieferergruppe aufkaufen zu lassen. Damit habe Volkswagen seine Marktmacht ausgenutzt und gegen Wettbewerbsrecht verstoße. Laut Volkswagen entbehrt die Klage jeglicher Grundlage. „Wir werden uns mit allen gerichtlichen Mitteln dagegen zur Wehr setzen. Aus unserer Sicht haben nicht wir Prevent Schäden zugefügt, sondern Prevent uns. Diese werden wir geltend machen“, sagte eine Sprecherin.

          Der Konflikt zwischen dem Zulieferer und dem Autohersteller schwelt seit dem Jahr 2015. Es geht darin vor allem um die Preise, zu denen Volkswagen Autoteile von Prevent bezieht. Im Kern beklagte Prevent, dass VW zu wenig zahlt und das Unternehmen damit an den Rand des Ruins treibt. VW verwies derweil stets auf gültige Verträge zwischen ihm und der Zulieferer-Gruppe. Im Sommer 2016 kulminierte der Streit, als Prevent Volkswagen zeitweise nicht belieferte und damit zu einem Produktionsstopp zwang.

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