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Weihnachten im All : Sojus-Kapsel an ISS angedockt

  • Aktualisiert am

Bild: reuters

Eine russische Sojus-Rakete mit drei Astronauten an Bord hat erfolgreich an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Die Rakete war am Montag von dem Weltraumbahnhof Baikonur in der kasachischen Steppe mit drei Astronauten aus Japan, Russland und den Vereinigten Staaten abgehoben.

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          Eine russische Sojus-Rakete mit drei Astronauten an Bord hat am Mittwoch erfolgreich an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Die automatische Ankopplung um 01.48 Uhr Ortszeit (22.48 Uhr MEZ am Dienstag) sei routinemäßig verlaufen, meldete das russische Kontrollzentrum laut der Nachrichtenagentur Interfax.

          Die Rakete war am Montag von dem Weltraumbahnhof Baikonur in der kasachischen Steppe mit drei Astronauten aus Japan, Russland und den Vereinigten Staaten abgehoben, die in diesem Jahr Weihnachten im All verbringen werden und danach die Arbeiten an der Technik der Internationalen Raumstation fortführen sollen.

          Der japanische Astronaut Soichi Noguchi will seinen Kollegen dort Sushi zubereiten; sein amerikanischer Kollege Timothy Creamer kündigte an, aus dem All über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter zu kommunizieren. Mit von der Partie ist überdies der russische Kosmonaut Oleg Kotow.

          Die drei neuen Astronauten auf der ISS lösen den Belgier Frank De Winne, den Kanadier Robert Thirsk und den Russen Roman Romanenko ab, die am 1. Dezember nach mehr als einem halben Jahr zur Erde zurückgekehrt waren. Die ISS kann seit Ende Mai insgesamt sechs Astronauten statt zuvor nur drei beherbergen. Wenn nach der voraussichtlich letzten Mission einer US-Raumfähre Ende Mai 2010 deren Betrieb eingestellt wird, sollen die russischen Sojus-Raketen den Shuttle-Betrieb ins All vollständig übernehmen.

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