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Folgen des Brexits : Teure EU

Eine der unangenehmen Folgen des Brexits ist, dass er ein Milliardenloch in den EU-Haushalt reißt. Zahlen soll das nach dem Brexit nun vor allem Deutschland. Bundeskanzlerin Merkel macht es sich allerdings zu einfach, wenn sie nur Beitragsrabatte fordert.

Eine Geste greift um sich : Mit freundlichen Grüßen

Der ehrliche Gruß als Geste des Respekts lässt Spielraum für Differenzen, für Meinungen und Haltungen. Was ist daraus geworden in diesen Tagen auf dem Fußballplatz? Ein Schlagabtausch.

Donald Trump : Mehr ein Showmaster-in-Chief

Als Präsident und Oberbefehlshaber kann Donald Trump den Einsatz nach Belieben erhöhen. Doch stattdessen verschickt er alberne Macho-Briefe und beleidigt seine Gegenspielerin.

Brexit-Einigung : Abschied von London

Die Chance auf einen geregelten Brexit besteht. Europa muss das Thema hinter sich lassen, das so viele physische und psychische Ressourcen verbraucht hat. Doch die EU sollte sich nicht täuschen: Es verlässt nicht nur ein Nettozahler das gemeinsame Haus.

Deal oder Nicht-Deal? : Feuertaufe im Unterhaus

Den Willen zur Einigung haben Großbritannien und die EU unter Beweis gestellt. Doch das Gespenst eines ungeordneten Austritts spukt noch herum.

Historische Psychologie : Was Bücher über unser Wohlbefinden aussagen

Eine Big-Data-Analyse behauptet, dass sich die Zufriedenheit der Menschen sehr präzise aus der Literatur der jeweiligen Zeit ableiten lässt – und geht der Frage nach, welche Faktoren das subjektive Wohlbefinden historisch beeinflussen.

Bernd Lucke : Nazischweine und Gesinnungsterror

Vom AStA kann man nicht viel erwarten. Aber die Hamburger Regierung und die Universität leisten sich in Sachen Bernd Lucke eine peinliche Vorstellung.

Erdogan und Trump : Rüpel-Konkurrenz

Die wirtschaftliche und militärische Muskelkraft Erdogans ist der Trumps deutlich unterlegen. In der Disziplin Großsprechertum macht er ihm jedoch Konkurrenz. Und auch politisch kann er darauf hoffen, geschickter zu sein.

EU-Kandidatenstatus : Merkel stellt Serbien Bedingungen

Zwar seien Berlin und die EU ausdrücklich an einem Beitritt Serbiens interessiert, vor Verhandlungen müsse Belgrad aber das unabhängige Kosovo anerkennen, fordert Bundeskanzlerin Merkel. Der serbische Präsident Tadic lehnt das ab.

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  • Copa del Rey : Wie gewonnen, so zerbrochen

    Gut, dass Sergio Ramos nicht der Torwart ist: Reals Verteidiger hat bei der Fahrt durch die Straßen von Madrid den gerade gewonnenen Königspokal aus dem offenen Bus fallen lassen. Bei der Party am Cibeles-Brunnen fehlte die Trophäe.
  • Libyen : UN will Hilfe nach Misrata schicken

    Libyens Machthaber Gaddafi hat einer Präsenz von UN-Hilfskräften in der Hauptstadt Tripolis zugestimmt. Die Lage in der seit sieben Wochen eingekesselten Rebellenbastion Misrata wird unterdessen immer dramatischer. Nun sollen die Vereinten Nationen helfen.
  • Arabellion : Syrien hebt Ausnahmezustand auf

    Die syrische Regierung hat am Dienstag die Aufhebung des seit 1963 geltenden Ausnahmezustands beschlossen und ist damit einer zentralen Forderung der Demonstranten nachgekommen. In Homs hielten die Spannungen an, nachdem Sicherheitskräfte mindestens 30 Demonstranten getötet hatten.
  • Kuba : Parteitag stimmt Wirtschaftsreformen zu

    Kubas Kommunistische Partei hat den historischen Wirtschaftsreformen zugestimmt. So ist es künftig mehr Kubanern erlaubt, sich selbstständig zu machen. Diese Maßnahmen sollen die Folgen des massiven Stellenabbaus in der öffentlichen Verwaltung dämpfen.
  • Deutsch-französische Beziehungen : Lieber Alain, cher Guido

    Nach ihrem ersten Zusammentreffen in Berlin waren Außenminister Westerwelle und sein französischer Kollege Juppé um demonstrative Herzlichkeit bemüht: Euro-Stabilisierung, Haushaltsdisziplin, arabischer Frühling - in all diesen Fragen sei man sich einig, hieß es später.
  • Japan : Seismologe rechnet mit schwerem Nachbeben

    In den nächsten Monaten könnte es zu einem Beben der Stärke 8 und in der Folge erneut zu einem gewaltigen Tsunami kommen, sagt der amerikanische Seismologe Robert Geller, der an der Universität Tokio lehrt. Der Regierung wirft er eine Fehleinschätzung vor der Katastrophe am 11. März vor.
  • Holocaust : Nachwirkungen eines Prozesses

    Vor 50 Jahren, am 11. April 1961, begann in Jerusalem das Verfahren gegen den gegen den Organisator des nationalsozialistischen Massenmordes an den Juden. Es prägt das Land bis heute. In Jerusalem und Berlin erinnern Ausstellungen an den Prozess.
  • Frankreich : Burka-Verbot in Kraft

    Ab sofort gilt in Frankreich in der Öffentlichkeit ein Burka-Verbot. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Strafe von 150 Euro rechnen. Dagegen demonstrierten vor der Kathedrale Notre Dame in Paris Muslime- darunter auch gänzlich verschleierte Frauen.
  • Libyen : Gaddafi zu Waffenstillstand bereit

    Der libysche Machthaber hat einem Friedensplan der Afrikanischen Union zugestimmt. Ungeklärt blieb, ob Gaddafi die Forderung der Rebellen nach einem Abzug seiner Truppen aus den Städten erfüllen wird. In Benghasi treffen die AU-Repräsentanten nun die Regimegegner.
  • Krieg in Libyen : Nato bedauert Angriff auf Aufständische

    Nato-Generalsekretär Rasmussen hat den Tod von Aufständischen bei einem Nato-Luftangriff in Libyen bedauert. Der stellvertretende Kommandeur des Nato-Einsatzes Harding hatte zuvor eine Entschuldigung abgelehnt, weil „wir bisher nicht wussten, dass die Rebellen Panzer benutzen.“
  • Vereinigte Staaten : Es droht der „Haushaltsnotstand“

    In den Vereinigten Staaten droht ein „Shutdown“ der Regierungsgeschäfte: Republikaner und Demokraten konnten sich bisher nicht über Einsparungen im Etat einigen. Sollte bis Mitternacht nichts entschieden sein, müssen viele Behörden und öffentliche Einrichtungen umgehend schließen.