https://www.faz.net/-1yx

Digitales Deutschland : Kein Techno-Nationalismus

Macht sich Deutschland gerade zu sehr abhängig von ausländischen Internetunternehmen? Die Sorge in der Wirtschaft wächst – sie sollte nicht leichtfertig abgetan werden.

Klimahysterie im Ersten : Wir müssen gezwungen werden!

Von der ARD lernen heißt, gehorchen lernen. Den Eindruck bekommt man, wenn man abends die „Tagesthemen“ einschaltet oder morgens das Radio. Da werden Vorschriften gemacht, dass es nur so kracht.

Streit um Seenotrettung : Ressentiments aus Italien

Die Seenotrettung und die Verteilung von Flüchtlingen bleiben umstritten. Dennoch sollte sich Italiens Innenminister Matteo Salvini besser an den europäischen Tisch setzen, als Ressentiments zu schüren.

FAZ Plus Artikel: Vereintes Irland : Eine Golf-Union

Der Sieg von Shane Lowry bei der British Open ist ein Beweis dafür, dass Sport Spaltungen sogar auf nationaler Ebene zumindest für einige Zeit überwinden kann. Damit verbunden ist eine ganz bestimmte Hoffnung.

Sieg von Selenskyjs Partei : Chance in Kiew

Dass nun Leute ohne parlamentarische Erfahrung einen legislativen Umbau des Staates bewerkstelligen sollen, ist ein Risiko. Allerdings muss der Verlust ihrer Vorgänger nicht unbedingt ein Schaden sein.

Druck auf Notenbank : Trumps Kalkül

Donald Trump weiß nur zu gut, dass seine Zustimmungswerte stark von der Wirtschaftslage abhängen. So erklären sich auch seine Attacken auf die Fed.

Kirchen verlieren Mitglieder : Niedergang mit Beschleuniger

Immer weniger Christen sehen gute Gründe darin, Mitglied in evangelischer oder katholischer Kirche zu bleiben. Die anhaltende Rat- und Hilfslosigkeit der Bistümer darauf ist erschreckend.

FAZ Plus Artikel: Ministerin unter Druck : Julia Klöckner sieht Rot

Anders als ihre Vorgänger will Julia Klöckner nicht vor den Lobbyverbänden kuschen. Doch die Landwirtschaftsministerin setzt immerzu auf Freiwilligkeit – und kann das den Verbrauchern kaum noch verkaufen.

Wahl in der Ukraine : Novizen in Kiew

In der Ukraine hat die Mehrheit ihre Hoffnungen auf einen Fernsehkomiker gesetzt, der sich im Parlament auf lauter politische Novizen stützt. Das ist ein Experiment mit hohem Einsatz.

EU-Kandidatenstatus : Merkel stellt Serbien Bedingungen

Zwar seien Berlin und die EU ausdrücklich an einem Beitritt Serbiens interessiert, vor Verhandlungen müsse Belgrad aber das unabhängige Kosovo anerkennen, fordert Bundeskanzlerin Merkel. Der serbische Präsident Tadic lehnt das ab.

Seite 5/5

  • Copa del Rey : Wie gewonnen, so zerbrochen

    Gut, dass Sergio Ramos nicht der Torwart ist: Reals Verteidiger hat bei der Fahrt durch die Straßen von Madrid den gerade gewonnenen Königspokal aus dem offenen Bus fallen lassen. Bei der Party am Cibeles-Brunnen fehlte die Trophäe.
  • Libyen : UN will Hilfe nach Misrata schicken

    Libyens Machthaber Gaddafi hat einer Präsenz von UN-Hilfskräften in der Hauptstadt Tripolis zugestimmt. Die Lage in der seit sieben Wochen eingekesselten Rebellenbastion Misrata wird unterdessen immer dramatischer. Nun sollen die Vereinten Nationen helfen.
  • Arabellion : Syrien hebt Ausnahmezustand auf

    Die syrische Regierung hat am Dienstag die Aufhebung des seit 1963 geltenden Ausnahmezustands beschlossen und ist damit einer zentralen Forderung der Demonstranten nachgekommen. In Homs hielten die Spannungen an, nachdem Sicherheitskräfte mindestens 30 Demonstranten getötet hatten.
  • Kuba : Parteitag stimmt Wirtschaftsreformen zu

    Kubas Kommunistische Partei hat den historischen Wirtschaftsreformen zugestimmt. So ist es künftig mehr Kubanern erlaubt, sich selbstständig zu machen. Diese Maßnahmen sollen die Folgen des massiven Stellenabbaus in der öffentlichen Verwaltung dämpfen.
  • Deutsch-französische Beziehungen : Lieber Alain, cher Guido

    Nach ihrem ersten Zusammentreffen in Berlin waren Außenminister Westerwelle und sein französischer Kollege Juppé um demonstrative Herzlichkeit bemüht: Euro-Stabilisierung, Haushaltsdisziplin, arabischer Frühling - in all diesen Fragen sei man sich einig, hieß es später.
  • Japan : Seismologe rechnet mit schwerem Nachbeben

    In den nächsten Monaten könnte es zu einem Beben der Stärke 8 und in der Folge erneut zu einem gewaltigen Tsunami kommen, sagt der amerikanische Seismologe Robert Geller, der an der Universität Tokio lehrt. Der Regierung wirft er eine Fehleinschätzung vor der Katastrophe am 11. März vor.
  • Holocaust : Nachwirkungen eines Prozesses

    Vor 50 Jahren, am 11. April 1961, begann in Jerusalem das Verfahren gegen den gegen den Organisator des nationalsozialistischen Massenmordes an den Juden. Es prägt das Land bis heute. In Jerusalem und Berlin erinnern Ausstellungen an den Prozess.
  • Frankreich : Burka-Verbot in Kraft

    Ab sofort gilt in Frankreich in der Öffentlichkeit ein Burka-Verbot. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Strafe von 150 Euro rechnen. Dagegen demonstrierten vor der Kathedrale Notre Dame in Paris Muslime- darunter auch gänzlich verschleierte Frauen.
  • Libyen : Gaddafi zu Waffenstillstand bereit

    Der libysche Machthaber hat einem Friedensplan der Afrikanischen Union zugestimmt. Ungeklärt blieb, ob Gaddafi die Forderung der Rebellen nach einem Abzug seiner Truppen aus den Städten erfüllen wird. In Benghasi treffen die AU-Repräsentanten nun die Regimegegner.
  • Krieg in Libyen : Nato bedauert Angriff auf Aufständische

    Nato-Generalsekretär Rasmussen hat den Tod von Aufständischen bei einem Nato-Luftangriff in Libyen bedauert. Der stellvertretende Kommandeur des Nato-Einsatzes Harding hatte zuvor eine Entschuldigung abgelehnt, weil „wir bisher nicht wussten, dass die Rebellen Panzer benutzen.“
  • Vereinigte Staaten : Es droht der „Haushaltsnotstand“

    In den Vereinigten Staaten droht ein „Shutdown“ der Regierungsgeschäfte: Republikaner und Demokraten konnten sich bisher nicht über Einsparungen im Etat einigen. Sollte bis Mitternacht nichts entschieden sein, müssen viele Behörden und öffentliche Einrichtungen umgehend schließen.