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Libyen : Gaddafi will nicht weichen

  • Aktualisiert am

Bild: reuters

Auch in der Nacht zu Mittwoch hat die Nato ihre Angriffe auf Ziele in Libyen fortgesetzt. Machthaber Gaddafi hat am Dienstagabend eine Audiobotschaft über das Staatsfernsehen abgesetzt. Darin erklärte er: „Ich bleibe in Tripolis, tot oder lebendig.“

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          Die libyschen Rebellen sehen in den intensiven Nato-Luftangriffen der vergangenen Tage eine Vorbereitung für ihren Einmarsch in Tripolis. „Die Zerstörung der Mauern und Tore von Bab al-Asisija bedeutet, dass sich Gaddafi eine blutige Nase geholt hat.

          Den K.-o.-Schlag werden ihm schon sehr bald die Libyer selbst versetzen“, erklärt Guma al-Gamaty, ein Sprecher der Aufständischen, in der Nacht zum Mittwoch via Twitter. Im Stützpunkt Bab al-Asisija befindet sich das Anwesen des libyschen Machthabers Muammar al Gaddafi.

          In den Medien der Aufständischen heißt es unterdessen, in der Stadt Jafren südwestlich von Tripolis hätten ihre Kämpfer zahlreiche Waffen der Gaddafi-Truppen erbeutet, die sie für die Schlacht um die Hauptstadt nutzen wollten. Sie rechneten in vier Stadtvierteln von Tripolis mit Unterstützung durch Anhänger der Revolution.

          Die Aufständischen behaupteten zudem, mehrere Kinder des Machthabers Gaddafi hätten inzwischen das Land verlassen. Al-Saadi, der einst in Italien als Fußballer angeheuert hatte, sei ausgereist. Gaddafis Tochter halte sich mit ihrer Familie in einem Hotel in Marokko auf. Gaddafi senior hatte nach einer Serie von Nato-Angriffen auf seinen Stützpunkt Bab al-Asisija in Tripolis am Dienstagabend eine Audiobotschaft über das Staatsfernsehen abgesetzt. Darin erklärte er: „Ich bleibe in Tripolis, tot oder lebendig.“ Regierungssprecher Mussa Ibrahim sprach von 29 Toten bei insgesamt 60 Angriffen am Dienstag.

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