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Atom-Ausstiegspläne : „Ein klares Szenario“ in Stufen

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Kompromissbereit: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Kanzlerin Merkel und der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff Bild: dpa

Die Ministerpräsidenten haben bei Kanzlerin Merkel tiefgreifende Änderungen an den Ausstiegsplänen durchgesetzt. Die Atomkraftwerke sollen nun schrittweise bis 2022 vom Netz gehen. Konsens besteht über eine „Kaltreserve“ aus Gas- und Kohlekraftwerken.

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          Die Ministerpräsidenten der Länder haben in einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) tiefgreifende Änderungen an den Ausstiegsplänen der Bundesregierung aus der Kernenergie durchgesetzt. Die noch produzierenden deutschen Kernkraftwerke sollen nun doch schrittweise und nicht auf einen Schlag erst in zehn Jahren abgeschaltet werden.

          Eine entsprechende Forderung der Länder akzeptierte die Bundesregierung am Freitag. Vorgesehen seien fixe Abschaltdaten für jeden einzelnen der verbliebenen neun Meiler in den Jahren 2015, 2017, 2019, 2021 und 2022, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einem Gespräch mit den Ministerpräsidenten. Die sieben ältesten Reaktoren und Krümmel bleiben abgeschaltet.

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