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Schlüsseltechnologie : Verbietet Berlin den Chinesen diese Übernahme?

  • Aktualisiert am

Chinesische Soldaten sind zum Empfang der Kanzlerin in Peking angetreten. Bild: EPA

Ein chinesischer Investor möchte einen Werkzeugmaschinenhersteller in Nordrhein-Westfalen übernehmen. Eine „haarige Prüfung“ steht bevor.

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          Die Bundesregierung könnte einem Zeitungsbericht zufolge den Einstieg eines chinesischen Investors bei einer deutschen Maschinenbaufirma untersagen. Es gebe bei Leifeld Metal Spinning aus dem westfälischen Ahlen mehrere Problembereiche, berichtete das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Regierungskreise.

          Erstmals könnte einem Investor der Einstieg per Außenwirtschaftsverordnung untersagt werden. Es handele sich um eine „haarige Prüfung“. Leifeld bietet Werkzeugmaschinen etwa für die Auto- oder Luftfahrtbranche an. So kann mit den Produkten selbst Titanstahl umgeformt werden.

          Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hatte im April angekündigt, den Schwellenwert, ab dem die Regierung bei Übernahmen eingreifen kann, möglicherweise zu senken. Im Moment liegt die Schwelle bei 25 Prozent der Anteile. Die Regierung in Berlin ist alarmiert, seitdem der Roboterbauer Kuka durch ein chinesisches Unternehmen übernommen wurde.

          Auch der Verfassungsschutz mahnt zur Vorsicht beim Einstieg chinesischer Firmen, weil dies zulasten des technischen Vorsprungs und der Sicherheit gehen könnte. Investitionen im jeweils anderen Land sind auch beim Besuch von Kanzlerin Angela Merkel in China ein wichtiges Thema.

          Zuletzt war der chinesische Milliardär Li Shufu überraschend zum größten Anteilseigner der Daimler AG geworden. Der Vorstandsvorsitzende des chinesischen Autobauers Geely verfügt über ein Aktienpaket von 9,69 Prozent.

          Dass sich ein Investor von heute auf morgen mit knapp einem Zehntel an einer der größten deutschen Aktiengesellschaften beteiligen konnte, führte zu Nachfragen und zu Nachforschungen der Bundesagentur für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Sie kam zu dem Ergebnis, dass der Unternehmer dein Einsteig zu spät gemeldet hatte – allerdings nur einen Tag.

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