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Vereinigte Staaten : 26 Wochen Arbeitslosengeld

  • -Aktualisiert am

In Amerika obliegt den Bundesstaaten, sowohl die Anspruchskriterien als auch die Höhe der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung im Detail festzulegen. Die Bezugsdauer ist in der Regel 26 Wochen. In Härtefälle geht's ausnahmsweise auch mal länger.

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          Die Arbeitslosenversicherung in den Vereinigten Staaten ist, wie ein Großteil der Gesetzgebung zum Schutze von Arbeitnehmern, ein Kind der Großen Depression in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie wurde 1935 geschaffen. Ziel der Versicherung, die von den einzelnen Bundesstaaten im Rahmen eines Bundesgesetzes verwaltet wird, ist die vorübergehende Unterstützung von Menschen, die unverschuldet ihren Arbeitsplatz verlieren. „Das Programm federt die Folgen eines Wirtschaftsabschwungs ab und bringt den Staaten und Gemeinden wirtschaftliche Stabilität“, heißt es im Arbeitsministerium in Washington.

          Es obliegt den Bundesstaaten, sowohl die Anspruchskriterien als auch die Höhe der Beiträge zur Versicherung im Detail festzulegen. Generell gilt, dass die Leistungen der Arbeitslosenversicherung sowohl von der Dauer der Beschäftigung als auch von der Höhe des Lohns abhängen. Der Zeitraum, der den Berechnungen zugrunde liegt, sind in den meisten Fällen die vorangegangenen vier Quartale.

          Die Staaten legen fest, welcher Lohn während dieser Zeit mindestens bezogen worden sein muss, damit ein Anspruch besteht. Sie bestimmen auch die Lohn-Höchstgrenze für die Bemessung der Leistung. Die Beträge schwanken demnach von Bundesstaat zu Bundesstaat. In Florida erhalten arbeitslose Erwerbsfähige wöchentlich mindestens 32 Dollar, höchstens aber 275 Dollar. In New Jersey sind es mindestens 85 Dollar und höchstens 536 Dollar in der Woche. Zuschläge von einigen Dollar gibt es für Erwerbsfähige mit Familie.

          Nur in Ausnahmefällen wird Bezugsdauer verlängert

          Die Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung werden im Regelfall für 26 Wochen gewährt. Nur in Ausnahmefällen, beispielsweise in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit, kann die Bezugsdauer um weitere 13 Wochen verlängert werden. Die Bundesstaaten legen die Voraussetzungen hierfür fest, unter anderem den Schwellenwert in der Arbeitslosenquote.

          Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden nicht paritätisch, sondern ausschließlich vom Arbeitgeber bezahlt. Die sogenannte „unemployment insurance tax“ beträgt 6,2 Prozent des zu versteuernden Lohns. Allerdings erhalten Arbeitgeber, die die Beiträge pünktlich entrichten, einen Nachlass von 5,4 Prozentpunkten, so dass nur 0,8 Prozent des Lohns bezahlt werden müssen.

          Das Geld aus der Arbeitslosenversicherung gilt als Einkommen und muss vom Bezieher versteuert werden, vorausgesetzt, er fällt aufgrund der Höhe des Einkommens unter die Steuer.

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