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Explosionen auf Krim : Satellitenaufnahmen zeigen zerstörte Kampfflugzeuge

Diese Satellitenaufnahme solle die Zerstörung russischer Kampfflugzeuge auf der Krim zeigen. Bild: dpa/ Planet Labs

Aufnahmen des amerikanischen Unternehmens Planet Labs legen die Zerstörung von mindestens acht russischen Kampfflugzeugen auf der Krim nahe. Das hatte Moskau bisher bestritten.

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          Nachdem es am Dienstag zu mehreren Explosionen auf einer russischen Luftwaffenbasis auf der Krim gekommen ist, hat das amerikanische Unternehmen Planet Labs Satellitenaufnahmen vorgelegt, welche die bisher von Moskau bestrittene Zerstörung von Kampfflugzeugen zeigen sollen. Auf den offenbar am Mittwoch vorgenommenen Aufnahmen sind an mehreren Stellen Krater zu erkennen, wo zuvor Gebäude und Flugzeuge standen. Brandschäden sind ebenso deutlich erkennbar wie mindestens acht ausgebrannte Wracks von Kampfflugzeugen.

          Niklas Zimmermann
          Redakteur in der Politik.

          Russland bestreitet weiterhin vehement eine Zerstörung durch ukrainische Kräfte. Wie das amerikanische Institute for the Study of War schreibt, widersprechen sich russische Medien, Militärblogger und auch staatliche Stellen mit möglichen Erklärungen, weshalb die Explosionen nicht durch einen ukrainischen Angriff verursacht seien. Sie reichen von der vom Verteidigungsministerium verbreiteten Version einer Explosion von Munition über einen Sabotageakt mit einem kleinen Hubschrauber bis hin zu schlichter menschlicher Unachtsamkeit.

          Auch die Regierung in Kiew hat bisher nicht die Verantwortung für die Explosionen auf der von Russland besetzten Halbinsel übernommen. „Offiziell bestätigen wir nichts, und wir streiten nichts ab“, sagte der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak. Verteidigungsminister Oleksij Resnikow spekulierte über russische Soldaten, die „an gefährlichen Orten“ geraucht hätten.

          Am Donnerstag hat auch Belarus Berichte über nächtliche Explosionen auf einem etwa 30 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernten Luftwaffenstützpunkt dementiert. Es sei „während eines Testlaufs ein Fahrzeug in Brand geraten, bei dem der Motor ausgetauscht worden war“, teilte das Verteidigungsministerium in Minsk mit. Das Feuer am Vorabend sei „rechtzeitig“ gelöscht worden, und es habe keine Verletzten gegeben. Auf dem Stützpunkt sollen häufig russische Militärflugzeuge stationiert sein.

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