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Angriff auf die Ukraine : Es läuft nicht nach Putins Plan

Ukrainische Soldaten untersuchen die Überbleibsel nach einem Gefecht. Bild: AFP

Die Russen sollen nichts erfahren vom Angriff auf Kiew. Stattdessen wird die Einnahme von Pawlowsk und Puschtschewik im Donbass vermeldet. Viel spricht dafür, dass Russland die Ukraine abermals unterschätzt.

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          Am frühen Samstagmorgen, als Kiew gerade nach eigenen Angaben einen russischen Erstürmungsversuch abwehrt, verfasst der Duma-Abgeordnete Michail Matwejew einen bemerkenswerten Tweet. „Ich denke, dass der Krieg unverzüglich beendet werden muss“, schreibt der Politiker, der für die Kommunistische Partei im russischen Unterhaus sitzt.

          Friedrich Schmidt
          Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau.

          Deren Fraktion hatte den Antrag eingebracht, auf dessen Grundlage die Duma dann den Appell an Präsident Wladimir Putin richtete, die prorussischen „Volksrepubliken“ im Donbass als Staaten anzuerkennen. Matwejew twittert, gestimmt habe er „für den Frieden und nicht für den Krieg. Dafür, dass Russland ein Schutzschild wird, damit der Donbass nicht bombardiert wird und nicht dafür, dass Kiew bombardiert wird.“

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