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Abwicklung von Air Berlin : Übernahme von Niki durch Lufthansa ist ungewiss

  • Aktualisiert am

Beide kennen und wollen sich: Maschinen von Lufthansa und Niki auf dem Rollfeld des Düsseldorfer Flughafens Bild: dpa

Die Brüsseler Wettbewerbshüter stehen einer Übernahme von Niki durch die Lufthansa skeptisch gegenüber. Scheitert sie, könnte das für die Tochtergesellschaft von Air Berlin das Ende sein.

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          Die EU-Kommission sieht laut einem Insider die Übernahme von Niki durch Lufthansa weiter skeptisch. Auch nach ersten Zugeständnissen von Lufthansa stehe der Deal „auf des Messers Schneide“, sagte der Informant. Das Tochterunternehmen der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin, die abgewickelt wird, steht zum Verkauf.

          Stand der Dinge sei, dass die Zugeständnisse der Lufthansa bisher nicht ausreichten. In einem ersten Schritt habe Lufthansa angeboten, Start- und Landerechte an die Rivalen Tuifly und die Tochtergesellschaft von Condor Thomas-Cook abzutreten. Die Lufthansa und Tui-Chef Fritz Joussen lehnten einen Kommentar dazu ab. Von der EU-Kommission war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

          Die Brüsseler Behörde will bis Weihnachten darüber entscheiden, ob die Lufthansa die geplanten Übernahmen von Niki sowie von LGW, einer weiteren Tochtergesellschaft von Air Berlin, vollziehen darf. Branchenexperten und die Airline selbst rechnen mit einer Genehmigung unter Auflagen.

          Sollte die EU eine vertiefte Prüfung über 90 Werktage einleiten, dürfte sich die Lufthansa von dem Deal zurückziehen und auch die Zwischenfinanzierung für Niki einstellen. Dies würde nach Angaben von Air Berlin die sofortige Insolvenz von Niki nach sich ziehen.

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