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: UBS erwartet im Jahr 2010 mehr Börsengänge

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maf. FRANKFURT, 9. Dezember. Die Investmentbanker der Schweizer Großbank UBS stellen sich im kommenden Jahr auf mehr Börsengänge in Deutschland ein. Das Emissionsvolumen dürfte zwischen 3 und 6 Milliarden Euro liegen, sagte Armin ...

          maf. FRANKFURT, 9. Dezember. Die Investmentbanker der Schweizer Großbank UBS stellen sich im kommenden Jahr auf mehr Börsengänge in Deutschland ein. Das Emissionsvolumen dürfte zwischen 3 und 6 Milliarden Euro liegen, sagte Armin Heuberger, Leiter des deutschen Geschäfts für Aktienplazierungen, am Mittwoch in Frankfurt. In diesem Jahr gab es in Deutschland mit dem chinesischen Datenkartenanbieter Vtion Wireless Technology nur eine Erstplazierung. Das Volumen von 55 Millionen Euro fiel bescheiden aus. Den europäischen Markt für Börsengänge sieht Heuberger aber im Kommen. Mit der zunehmenden Stabilisierung des Marktumfelds sei mit weiteren Aktienplazierungen zu rechnen. Schon jetzt seien bis Ende 2010 Börsengänge in Europa im Volumen von knapp 30 Milliarden Euro erkennbar. Damit dürften die Volumina aus den Jahren 2008 und 2009 von 11 beziehungsweise 5 Milliarden Euro deutlich übertroffen werden.

          In Deutschland erwägt der Finanzinvestor BC Partners einen Börsengang des von ihm kontrollierten Chemiedistributeurs Brenntag. Dieser dürfte nach Schätzung der UBS-Fachleute ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro haben. Als wahrscheinlicher Zeitpunkt gilt das zweite Quartal 2010. Dieser Zeitraum dürfte nach Einschätzung von Heuberger auch mit Abstand das aktivste Quartal für Börsengänge im kommenden Jahr sein. In diesen drei Monaten erwartet UBS ein Plazierungsvolumen in Europa von 13,3 Milliarden Euro.

          Auch das Geschäft mit Unternehmensfusionen und -übernahmen (Mergers & Acquisitions; M&A) wird nach Einschätzung der Investmentbanker wieder anziehen. Allerdings sei hier in Deutschland schon dieses Jahr im Vergleich zu anderen europäischen Ländern viel passiert, sagte Alexander Gehrt, der das deutsche M&A-Geschäft verantwortet. Mit großen Transaktionen wie etwa die Essent-Übernahme durch RWE oder die Porsche-Übernahme durch VW sei der Rückgang in Deutschland geringer ausgefallen. Mit einem Volumen von gut 70 Milliarden Euro dürfte der deutsche M&A- Markt dieses Jahr um 29 Prozent unter dem Niveau von 2008 liegen. Für das kommende Jahr hält Gehrt eine Rückkehr auf dieses Niveau für möglich. In Europa hat sich der M&A-Markt dieses Jahr mehr als halbiert. Gehrt erwartet, dass andere europäische Länder aufholen werden. Gleichwohl blieben deutsche Unternehmen aktiv.

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