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Gegen Migranten : Trump will Militär an der mexikanischen Grenze einsetzen

  • Aktualisiert am

Migranten aus Mittelamerika auf dem Weg in die Vereinigten Staaten Bild: dpa

Erst drohte der amerikanische Präsident dem Nachbarn im Süden mit Grenzschließung, jetzt soll das Militär gegen Migranten eingesetzt werden.

          Um Migranten an einem Überschreiten der amerikanisch-mexikanischen Grenze zu hindern, will Donald Trump zu härteren Mitteln greifen. Auf Twitter kündigte der amerikanische Präsident am Donnerstag an, das Militär einsetzen zu wollen. Das sei erforderlich, da man es mit einem „nationalen Notfall“ zu tun habe. „Sie werden gestoppt!“, schrieb Trump weiter mit Blick auf die Migranten aus Mittelamerika, die über Mexiko in die Vereinigten Staaten drängen.

          Trump schloss sich in seinem Tweet auch dem Präsidenten des Nationalen Grenzschutzrates Brandon Judd an. Dieser hatte zuvor in einem Mediengespräch gesagt, dass es wegen der Gesetze, die die Demokraten eingeführt hatten, schwer sei, Menschen an der Grenze zu stoppen.

          Kurz nach der Veröffentlichung von Trumps Tweet meldete sich auch das Pentagon zu Wort. Ein Sprecher bestätigte, dass das Verteidigungsministerium hunderte Soldaten an die Grenze zu Mexiko entsenden werde. Dort würden die Soldaten nach Angaben des Sprechers jedoch lediglich logistische Aufgaben zur Unterstützung der Grenzschutzbeamten übernehmen.

          Ein Migrationsstrom aus Mittelamerika sorgt seit einigen Tagen für Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten einerseits und Mexiko sowie anderen mittelamerikanischen Staaten andererseits. Trump drohte dem Nachbarland in der vergangenen Woche damit, die Grenze trotz eines kürzlich neu ausgehandelten Freihandelsabkommens zu schließen, wenn Mexiko nicht verhindern könne, dass die Menschen in die Vereinigten Staaten gelangten. Den anderen Staaten der Region drohte er an, Finanzhilfen zu streichen. Es geht um einige Tausend Migranten aus Honduras, El Salvador und Guatemala, die wegen Armut, brutaler Bandenkriege und Repressionen aus ihren Heimatländern geflohen sind.

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