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F.A.Z.-Sprinter : Schlaflos in Washington?

Unsere Sprinter-Autorin: Jessica von Blazekovic Bild: Robert Wenkemann

Das Impeachment wird zum Risiko für Trump, Erdogan kommt zum Besuch nach Washington und die globale Krise des Automarktes setzt deutsche Zulieferer unter Druck. Was heute sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.

          3 Min.

          Während die Menschen in Deutschland gerade aufwachen, sich die erste Tasse Kaffee einschenken und vielleicht ja die heutige F.A.Z. aufschlagen, ist es in Amerika noch mitten in der Nacht. Ob Präsident Donald Trump wohl hellwach in seinem Bett im Weißen Haus liegt? Allen Grund, sich rastlos von der einen auf die andere Seite zu wälzen, hätte er jedenfalls: In Washington finden heute die ersten öffentlichen Anhörungen im Zuge der Ermittlungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) gegen ihn statt. Es ist Trump zuzutrauen, dass er dennoch seelenruhig schläft, ist er sich doch in der Ukraine-Affäre keines Fehlverhaltens bewusst – und wenn doch, weiß er sich gekonnt als Unschuldsknabe zu inszenieren. Allzu sicher sollte Trump sich allerdings nicht fühlen. Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, wie viel Macht in dem Verfahren steckt: Im Mai 1973 eröffnete Senator Sam Ervin die erste öffentliche Anhörung des Watergate-Untersuchungsausschusses – es war der Anfang vom Ende der Präsidentschaft Richard Nixons, wie unser Washington-Korrespondent Majid Sattar schreibt. In seinem Stück können Sie nachlesen, wie die Ermittlungen zum Impeachment und die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten zusammenhängen.

          Jessica von Blazekovic

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Wenig Schlaf bekommen haben mit Sicherheit auch die Angehörigen der Opfer der Terroranschläge von Paris, die sich zum vierten Mal jähren. Am 13. November 2015 führten islamistisch motivierte Attentäter an fünf verschiedenen Orten in der französischen Hauptstadt Attacken durch. Ziel der Anschläge war unter anderem das Bataclan-Theater, wo die amerikanische Rockband Eagles of Death Metal an dem Abend ein Konzert spielte. Insgesamt 130 Menschen starben, 683 wurden verletzt. Zu den Anschlägen bekannte sich der sogenannte „Islamische Staat“ (IS). Vier Jahre später scheint die Gefahr, die von Anhängern der in der Zwischenzeit zumindest territorial zerschlagenen Terrororganisation ausgeht, weiterhin nicht gebannt. Im hessischen Offenbach nahm die Polizei am Dienstag drei Männer fest, die einen Sprengstoffanschlag im Rhein-Main-Gebiet geplant haben und Anhänger des IS sein sollen. Über die bislang bekannten Hintergründe berichten meine Kollegen Katharina Iskandar und Julian Staib. Auf FAZ.NET halten wir Sie heute über alle neuen Entwicklungen auf dem Laufenden.

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          Und nicht zuletzt die deutschen Autozulieferer dürften in diesen Tagen schlaflose Nächte haben. Die Krise auf dem globalen Automarkt schlägt mit immer größerer Wucht auf sie durch, berichten meine Kollegen Martin Gropp und Christian Müßgens. Konjunkturschwäche, Handelskonflikte, Diesel-Krise und die Abkehr vom Verbrennungsmotor: Diese „gefährliche Mischung“ sorgt für Milliardenverluste bei Unternehmen wie Continental aus Hannover und bedroht die Arbeitsplätze von Tausenden Beschäftigten in der Branche. Für den 22. November hat die IG Metall deshalb einen landesweiten Aktionstag gegen den Stellenabbau und die Sparpläne in der Automobil- und Zulieferindustrie geplant. Details dazu will die Gewerkschaft heute auf einer Pressekonferenz bekannt geben. 

          Und sonst? Darf sich Donald Trump nicht nur auf die Impeachment-Anhörungen freuen, sondern gut einen Monat nach dem Einmarsch der Türkei in Nordsyrien auch auf den Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Weißen Haus. Bringt das Bundeskabinett den Ausbau der Ganztagsbetreuung in Deutschland auf den Weg. Will der Rechtsausschuss des Bundestags seinen umstrittenen Vorsitzenden Stephan Brandner von der AfD abwählen. Beendet die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ihre Synodentagung in Dresden. Beginnt in Augsburg der Prozess um das nach dem gleichnamigen James-Bond-Film von 1964 benannte Steuersparmodell „Goldfinger“. Entscheidet das Oberverwaltungsgericht über die Rechtmäßigkeit des bundesweit ersten Streckenradars zur Geschwindigkeitskontrolle. Findet in Hannover ein Spitzentreffen zur Krise der Windbranche statt. Veröffentlicht die Internationale Energie-Agentur ihren Weltenergiebericht.

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          In Bolivien hat sich Senatorin Jeanine Añez zur Übergangspräsidentin erklärt. Nach dem Abgang von Evo Morales ins Exil war unklar, wer ihm an der Staatsspitze folgt.

          Nach seiner Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger kann der australische Kardinal George Pell weiterhin auf einen Freispruch hoffen. Das oberste australische Gericht hat seinen Einspruch gegen die Verurteilung zugelassen. Pell galt als einer der wichtigsten Männer im Vatikan.

          Greta Thunberg hat wieder eine Mitsegel-Gelegenheit über den Atlantik gefunden. Sie muss bald aufbrechen, um rechtzeitig zum Weltklimagipfel in Madrid zu sein.

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