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Telefonat zwischen Staatschefs : Trump wirbt um Erdogan als wichtigen Partner

  • Aktualisiert am

In einem Telefonat hat Donald Trump dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan eine enge Zusammenarbeit angeboten. Bild: AFP

Das Verhältnis zwischen Washington und Ankara war zuletzt angespannt. Ein Telefonat zwischen den Staatschefs könnte das ändern: Trump hat Erdogan eine enge Zusammenarbeit angeboten - vor allem im Kampf gegen den IS.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat der Türkei eine enge politische Zusammenarbeit angeboten. Das Land sei ein strategischer Partner und Nato-Verbündeter, der auf die Unterstützung durch die Vereinigten Staaten zählen könne, erklärte Trump nach Angaben des amerikanischen Präsidialamts in einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

          Die beiden Staatschefs hätten über die langen, engen Beziehungen ihrer Staaten gesprochen, hieß es weiter. Auch der gemeinsame Kampf gegen „den Terrorismus in allen seinen Formen“ sei in dem Telefonat Thema gewesen. Trump habe dabei ausdrücklich den Beitrag der Türkei im Kampf gegen die Islamisten-Miliz „Islamischer Staat“ (IS) gewürdigt.

          Das Verhältnis zwischen Ankara und Washington war unter Barack Obama, dem Amtsvorgänger Trumps, zuletzt von Anspannung geprägt gewesen. Die Türkei drängte mehrmals auf die Auslieferung des islamischen Predigers Fethullah Gülen, den sie für den Putschversuch im vergangenen Jahr verantwortlich macht. Sie wirft dem Prediger außerdem vor, schon zuvor den Sturz der Regierung angestrebt zu haben. Gülen selbst hat die Vorwürfe bisher zurückgewiesen. Die Vereinigten Staaten sind dem türkischen Wunsch nach dessen Auslieferung bis jetzt nicht nachgekommen.

          Abermals tausende Staatsbedienstete entlassen

          Mehr als ein halbes Jahr nach dem gescheiterten Putschversuch entließ die Türkei weitere 4464 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter des Bildungsministeriums, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Dekret hervorgeht. Seit dem Umsturzversuch im Juli vergangenen Jahres wurden bereits mehr als 125.000 Staatsbedienstete suspendiert und rund 41.000 festgenommen, darunter Soldaten, Polizisten, Beamte der Steuerbehörden, Krankenschwestern und Hebammen.

          Die Türkei hatte im Januar den nach dem Putschversuch verhängten Ausnahmezustand um weitere drei Monate bis Mitte April verlängert. Er erlaubt der Regierung und Präsident Recep Tayyip Erdogan, das Parlament bei neuen Gesetzen zu umgehen und Bürgerrechte einzuschränken.

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