https://www.faz.net/-gpc-8ot3y

Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht ausgeliefert werden. Das tut uns leid. Interessiert Sie eine andere Geschichte von der aktuellen FAZ.NET-Homepage?

Trauer um Carrie Fisher : Leider doch nicht im Mondlicht ertrunken

  • Aktualisiert am

Bild: AP

Die Star-Wars-Gemeinschaft erinnert sich mit Wehmut an eines ihrer lustigsten und klügsten Mitglieder. Und einer ihrer Kollegen wird vor allem Carrie Fishers alberne Geschenke vermissen.

          Peter Mayhew lebt seine Rolle bis heute: Auf Twitter zeigt das Profilfoto des Schauspielers das Bild von Chewbacca, dem haarigen Beschützer von Prinzessin Leia. Seit Montag hat er niemanden mehr zu beschützen, die Leia-Darstellern Carry Fisher starb an den Folgen eines Herzinfarkts. Viele ihrer Begleiter äußerten sich in den sozialen Netzwerken, auch ihr alter Freund Peter Mayhew schrieb: „Es gibt keine Worte für diesen Verlust. Carrie war das hellste Licht in jedem Raum, den sie betrat. Ich werde sie schrecklich vermissen."

          Erschüttert zeigte sich auch William Shatner, der Captain Kirk aus Raumschiff Enterprise schrieb: „Ich werde unsere Wortgefechte vermissen. Ein wunderbares Talent und Licht ist erloschen."

          Aber selbst in dieser traurigen Stunde erinnerten einige auch an den Humor der Schauspielerin. Die britische Komikerin Fortune Feimster zitierte einen Todes-Wunsch, den Fisher einst geäußert habe: „Ganz gleich, wie ich dahinscheiden werde, ich will, dass man sich erzählt, ich sei im Mondlicht ertrunken, stranguliert durch meinen eigenen BH."

          Auch der Autor Stephen Fry wollte sich nicht ganz dem traurigen Ernst der Lage hingeben und verwies stattdessen auf den offenbar eigenwilligen Geschenke-Geschmack der Verstorbenen. Er zeigte die drei letzten Präsente der Verstorbenen: 

          Ernster blieb dagegen Schauspielkollege Forest Whitaker. Er schrieb: „Mögest Du weiter von Gott warm umarmt werden." 

          Auch Fishers Rollenbruder Mark Hamill, der in Star-Wars Luke Skywalker spielte, fasste sich kurz. Er postete bei Twitter ein Foto von Fisher und sich und schrieb dazu: „Keine Worte. Tief bestürzt".

          Schauspielkollegin Whoopi Goldberg schrieb: „Carrie Fisher ist tot. Sie war witziger und intelligenter als irgendjemand sein dürfte. Sail on, Silver Girl. Beileid an Debbie und Billie. Ruhe in Frieden."

          Und William Shatner beließ es dann auch nicht bei einem Post. Am Dienstagmorgen fasste er noch mal seine Sicht auf das Jahr 2016 zusammen, in dem so viele Stars gestorben sind: „Was für ein furchtbarer Tag und ein furchtbares Jahr. Ich kann nicht erwarten, dass es Sonntag wird.“ 2017, da sind sich wohl alle einig, kann es nur besser werden.

          Weitere Themen

          Archie, Bürschi und Chewbacca

          Herzblatt-Geschichten : Archie, Bürschi und Chewbacca

          Warum der Klatschpresse mit erdichteten Schwangerschaften so viel wohler ist als mit tatsächlichen, hat das Beispiel Archie mal wieder gezeigt. Zum „Grummelprinzen“ wurde unterdessen ein kleiner Schwede. Die Herzblatt-Geschichten.

          Alligator rollt durch Vorgarten Video-Seite öffnen

          Ungewöhnlicher Gast : Alligator rollt durch Vorgarten

          Als die Polizei das knapp 3 Meter lange Reptil aus dem Vorgarten entfernen wollte, gefiel diesem das überhaupt nicht. Der Alligator zeigte mehrere seiner sogenannten „Todesrollen“. Reptilien zeigen dieses Verhalten sehr häufig, bevor sie ihre Beute angreifen.

          Osteuropa treibt häufiger ab Video-Seite öffnen

          FAZ.NET-Serie Schneller Schlau : Osteuropa treibt häufiger ab

          In vielen Staaten Osteuropas liegt die Quote der abgebrochenen Schwangerschaften fast dreimal höher als in Deutschland. Doch auch hierzulande werden jährlich mehr als 100.000 Embryonen abgetrieben. Wie geht die Gesellschaft damit um?

          Topmeldungen

          Österreichs Regierung am Ende : Pech für die Wirtschaft

          Das Aus der schwarz-blauen Regierung ist folgerichtig. Doch wirtschaftlich hat das Bündnis mehr hinbekommen als die Vorgängerregierung. Hoffentlich fällt das Land nicht zurück in Stillstand.
          Die 45. Internationale Waffen-Sammlerbörse im März in Luzern

          Mit rund 64 Prozent : Schweizer stimmen für schärferes Waffenrecht

          Die Eidgenossen haben sich den Verbleib im Schengen-Raum gesichert: Eine Mehrheit sprach sich für die Übernahme der verschärften Waffenrichtlinie der EU aus. Bei einer Ablehnung wäre die Mitgliedschaft automatisch nach sechs Monaten erloschen.
          Werner Bahlsen

          Bahlsen gibt Fehler zu : „Es muss alles auf den Tisch“

          Der Bahlsen-Verwaltungsratsvorsitzende kündigt an, dass die Geschichte des Unternehmens fundiert aufgearbeitet werden soll. Was seine Tochter gesagt habe, sei falsch.

          Wie weiter mit dem Brexit? : Das britische System liegt in Trümmern

          Womöglich kann das britische Parlament einen „No Deal“ nach der Europawahl nicht mehr verhindern. Dann müsste die EU sich auch an die eigene Nase fassen – sie hat zur Polarisierung der Politik im Vereinigten Königreich beigetragen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.