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Wahlen in Virginia : Erstmals zieht eine Transgender-Frau ins Parlament

  • Aktualisiert am

Danica Roem (Mitte) wird von ihren Unterstützern gefeiert Bild: AP

Danica Roem wird die erste Transgender-Frau, die in ein Parlament in den Vereinigten Staaten einzieht. Sie setzte sich in Virginia gegen den konservativen Robert Marshall durch, der sich als „obersten Schwulenhasser“ bezeichnete.

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          Bei der Regionalwahl im amerikanischen Bundesstaat Virginia hat sich die Demokratin und offen als Transgender lebende Danica Roem gegen den langjährigen republikanischen Abgeordneten Robert Marshall durchgesetzt, der sich selbst einst als Virginias „obersten Schwulenhasser“ bezeichnete. Die 33 alte Demokratin ist damit die erste offen als Transgender auftretende Abgeordnete in Virginia – und möglicherweise in den gesamten Vereinigten Staaten.

          Nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen lag Roem deutlich mit 55 Prozent vor Marshall mit 45 Prozent in Führung. Die Lobbygruppe Gay & Lesbian Victory Fund lobte die Entscheidung der Wähler, „eine kluge, lösungsorientierte Trans-Führerin einem spaltenden anti-LGBT Demagogen“ vorgezogen zu haben. Dies sei eine „starke Botschaft an anti-trans-Gesetzgeber im ganzen Land“.

          Roem, eine Musikerin und ehemalige Journalistin, hatte vor der Wahl betont, sie gehe nicht als Symbol der Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen (LGBT) in die Politik, sondern wolle ihre Erfahrungen als Lokalreporterin für die Gemeindepolitik nutzen.

          Marshall, der seit mehr als einem Vierteljahrhundert im Abgeordnetenhaus saß, hielt sich nach seiner Niederlage in einer Botschaft an seine Wähler kurz: „26 Jahre lang war ich stolz, für Euch und unsere Zukunft zu kämpfen“, schrieb er auf Facebook. Er sei dankbar für die langjährige Unterstützung.

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