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Tech-Talk : Wo bleibt die Sparkasse?

Apple Pay ist einfach, schnell und sicher. Lange haben nicht nur Nerds darauf gewartet. Einige Banken und Kreditinstitute, die nicht dabei sind, nörgeln.

          Endlich ist das Bezahlsystem Apple Pay verfügbar, und wir haben es in der vergangenen Woche bereits ausprobiert. Mit Karl-Heinz Rummenigge eine Bratwurst in der Allianz Arena gekauft, Pressetermin von Apple. Am folgenden Tag funktionierte das Bezahlen mit iPhone und Apple Watch in der Shoppingmeile nahe der Redaktion ebenfalls bestens. Es ist einfach, schnell und sicher. Lange haben nicht nur Nerds darauf gewartet. Einige Banken und Kreditinstitute, die nicht dabei sind, nörgeln. Warum eigentlich? Sie hatten doch in den vergangenen zehn Jahren genug Zeit, eine Alternative zu entwickeln. Haben sie aber nicht.

          Nun maulen zum Beispiel die Sparkassen, dass sie ihren Kunden gern das mobile Bezahlen mit dem Smartphone ermöglichen würden, aber Apple öffne seine Schnittstellen nicht. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Apple blockiert in Apple Pay Zugriffe Dritter aus Gründen der Sicherheit. Das ist gut so. Wenn es die Sparkassen wirklich ernst meinten, könnten sie ihren Kunden sofort eine virtuelle Mastercard für den Einsatz mit Apple Pay bereitstellen. So machen es die deutschen Fintech-Start-ups. Technisch ist das ein Kinderspiel, und man macht keinen Fehler mit einem Konto bei den jungen Banken, die schnell und unkompliziert die Wünsche ihrer Kunden umsetzen.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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