Netzfrequenz hilft Fahndern :
Verraten durch das Stromnetz

Von Peter Welchering
Lesezeit: 3 Min.
Ein Bild von einem Ton: Die Polizei fahndet nach Verbrechern, die Nachrichtendienste nach Whistleblowern.
Schwankungen im Stromnetz geben Zeit und Ort jeder Tonaufnahme preis. Die Polizei macht sich diese Methode zunutze, um Erpresser und Mörder dingfest zu machen. Nachrichtendienste enttarnen damit Whistleblower.

Bei Tonaufnahmen werden immer Umgebungsgeräusche mit aufgenommen. Und zu diesen Umgebungsgeräuschen zählt ein für den Menschen nicht hörbares Summen. Es wird durch das Stromnetz verursacht. Anhand dieses Summens können IT-Forensiker ermitteln, wann und wo die Tonaufnahme entstanden ist. Die Polizei macht sich diese Methode zunutze, um Erpresser und Mörder dingfest zu machen. Nachrichtendienste enttarnen damit Whistleblower.

Ohne Abo weiterlesen
Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.