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Tech-Talk : Weißblau

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Man hat sich im vergangenen Jahr jedes Quartal aufs Neue gefragt, was nur mit BMW Motorrad los ist. Doch jetzt sind die Bayern-Produkte offensichtlich wieder begehrt.

          Man hat sich im vergangenen Jahr jedes Quartal aufs Neue gefragt, was nur mit BMW Motorrad los ist. Minus 16 Prozent Neuzulassungen in Deutschland nach drei Monaten, minus zehn nach einem halben Jahr. Mit minus sieben beendeten die Bayern schließlich 2018 – noch schlechter lief es nur für Moto Guzzi und Triumph, alle anderen Marken waren im Plus. Die Antwort der Bayern erfolgte vor wenigen Tagen: Plus 31 Prozent nach den ersten drei Monaten 2019 bedeuten rund 9500 neue Motorräder, mehr als jemals zuvor in einem ersten Quartal. Allein 3500 davon entfallen auf die R 1250 GS und das Schwestermodell Adventure.

          Die Zahlen stammen aus Essen vom Industrieverband Motorrad. Es sind allesamt gute Zahlen, der Gesamtmarkt wuchs um gut ein Fünftel. 2019 stimmt die Richtung der Bayern also wieder: Die Neuheiten – es sind gleich sieben – sind verfügbar und hängen nicht fest, wie das 2018 bei den neuen F-Modellen mit 850 Kubikzentimetern der Fall war. Zudem versprechen die fünf Modelle mit dem neuen, nochmals stärkeren und noch angenehmer zu fahrenden Boxermotor mit variabler Ventilsteuerung einen weiter gesteigerten Fahrspaß, der sich in seriellen Unterschriftenleistungen auf Kaufverträgen niederschlägt.

          Die Bayern-Produkte sind also offensichtlich begehrt. Noch mehr Wachstum legt derzeit nur KTM hin: Die Österreicher haben das erste Quartal mit plus 40 Prozent abgeschlossen, konnten hier fast 4000 Motorräder zulassen. Sie surfen ohnehin auf einer Erfolgswelle und auf den Spuren der Münchner Konkurrenten: Die neue 790 Adventure ist die konsequente Weiterentwicklung der früheren BMW F 800 GS in die Jetztzeit. Die Distanz München–Mattighofen, Luftlinie nur 118,5 Kilometer, wird ständig kleiner, der Abstand zu den anderen dagegen größer.

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