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Schlusslicht : Walkman auf Rädern

Der Prototyp eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs von Sony: Vision-S Bild: dpa

Am Elektroauto versuchen sich Träumer und Phantasten. Und solche, mit denen niemand gerechnet hat.

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          Die Welt ist diese Woche um ein paar Phantasten reicher geworden. Und um Realitäten. Das deutsche Start Up Sono Motors steht vor der Bruchlandung. Für sein Solarauto braucht es bis nächste Woche 50 Millionen Euro, dieser Tage kam der öffentliche Bettelbrief, neumodisch Crowdfunding genannt.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Byton aus China versucht, um eine Großbildleinwand herum ein Elektroauto zu bauen, was mäßig erfolgreich gelingt, weshalb zur nächsten Finanzierungsrunde getrommelt wurde. Die Welt ist plötzlich voll mit Visionären, die sich am Autobau versuchen wollen, und der Weg ist gepflastert mit Namen wie Nio, Fisker, Piëch, E-Go, Canoo oder Faraday Future, die mit großen Ambitionen gestartet und aus der Bedeutungslosigkeit nicht herauskommen oder schon gescheitert sind.

          Was Tesla unter Verfeuerung horrender Beträge zu gelingen scheint, sich nämlich zu etablieren, wird für viele andere ein (Alb)Traum bleiben. Und mit dem Schwung, den die angestammten Hersteller von Audi und VW über Mercedes, BMW und Porsche bis Hyundai und Peugeot-Opel aufnehmen, wird es noch schwieriger. Doch aufgemerkt, die mit dem Verbrennungsmotor schier unüberwindbare Markteintrittsbarriere sinkt im Zeitalter des Elektroautos. Die Branche wird weitere Überraschungen erleben. Wer hätte gedacht, dass Sony ein E-Auto präsentiert?

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