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Tech-Talk : Vorsicht VPN-Falle

  • -Aktualisiert am

Wieder einmal stehen VPN-Apps in der Kritik. Einer der am schnellsten wachsenden Anbieter sitzt nicht in Singapur, wie ursprünglich behauptet, sondern in China.

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          Wieder einmal stehen VPN-Apps in der Kritik. Ein „virtuelles privates Netzwerk“ dient dazu, sichere Verbindungen mit konventionellen Internetverbindungen herzustellen. Die Daten in einem VPN sind während des Transports geschützt, wenn der Anbieter fachgerecht verschlüsselt.

          Aber der VPN-Betreiber selbst kann sehen, was ein Nutzer über seinen Server umleitet. Hier ist also großes Vertrauen in den jeweiligen Anbieter gefragt.

          Vor zwei Jahren hatte der VPN-Betreiber Onavo kurzerhand Daten an Facebook verkauft, später wurde er von Facebook übernommen. Wenn Sicherheitsforscher die Verschlüsselung von VPN überprüfen, stellen sie regelmäßig eklatante Mängel fest. Nun kommt heraus, dass einer der am schnellsten wachsenden VPN-Anbieter mit der App „VPN Super Unlimited Proxy“ nicht in Singapur sitzt, wie ursprünglich behauptet, sondern in China.

          Die App ist kostenlos, schon das sollte einen misstrauisch machen, und sie bietet auch unlimitierte Daten sowie Bandbreite ohne Einschränkungen. Das alles hört sich schon fast zu gut an. Wer auf seinem Smartphone oder Rechner ein VPN verwendet, sollte einen großen Bogen um alle Gratisangebote machen.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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