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Tech-Talk : Von wegen Tesla-Diesel

  • -Aktualisiert am

In diesen Tagen wird ein Foto ganz besonders gern in den sozialen Netzwerken geteilt: Es zeigt eine Tesla-Ladestation, die angeblich mit einem Dieselaggregat den nötigen Strom für die Tesla-Autos erzeugt.

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          In diesen Tagen wird ein Foto ganz besonders gern in den sozialen Netzwerken geteilt: Es zeigt eine Tesla-Ladestation nahe der Burg Warberg in Niedersachsen, die angeblich mit einem Dieselaggregat den nötigen Strom für die Tesla-Autos erzeugt.

          Als ob Tesla zurzeit mit den Lieferschwierigkeiten des Model 3 und der schlechten Bewertung ebenjenes Modells durch das amerikanische Verbrauchermagazin „Consumer Reports“ nicht schon genug Ärger hätte. Aber in diesem Fall ist Tesla zu entlasten. Zwar ist das Foto echt, aber der Container, der direkt neben den zwei Tesla-Ladepunkten zu sehen ist, hat nichts mit den elektrischen Autos aus Kalifornien zu tun.

          Vielmehr handelt es sich um eine Pelletheizung, die zum Hotel auf der Burg gehört, die im Winter aushelfen muss, weil die Heizleistung in dem alten Gemäuer nicht ausreicht. Im Sommer hätte man dieses vermeintlich kompromittierende Foto gar nicht schießen können, da wird der Container im nahen Schwimmbad aufgestellt, um für warmes Wasser zu sorgen.

          Also, ein Freispruch für Tesla, zumindest in diesem Fall. Das Unternehmen schwimmt dennoch in einem Meer von Schwierigkeiten.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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