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Vollautomaten : Kaffee auf Knopfdruck

  • -Aktualisiert am

Schmeckt in einer italienischen Bar immer noch am besten: ein Espresso Bild: ddp

Vollautomaten für die Zubereitung von Espresso und Kaffee gibt es viele. Hier die richtige Auswahl zu treffen, fällt nicht leicht. Wir testeten drei Modelle, die sich auch mit wenig Platz in der Küche begnügen.

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          Eine Handvoll Kaffeebohnen in der Pfanne rösten, bis der Duft die Nase verführt, mit dem Mörser mahlen und das Pulver mit Wasser aufkochen. So wurde Kaffee vor Hunderten von Jahren frisch zubereitet. Heutzutage funktioniert das profaner: Man drückt einfach aufs Knöpfchen. Beispielsweise bei einem Vollautomaten, der die Bohnen frisch und portionsgerecht mahlt. Drei Modelle haben wir näher unter die Lupe genommen, und zwar Geräte, die sich platzsparend unterbringen lassen.

          Den Anfang macht die Odea Go von Philips Saeco, ein 37,2 × 31,3 × 40,8 (B × H × T) Zentimeter messender Klassiker. Aufwendige Displays und Zubereitungsprogramme sucht man vergeblich, belasten aber auch nicht den Geldbeutel: So ist die Odea zum Preis von rund 300 Euro zu haben - für einen Vollautomaten recht günstig. Sie macht Espresso und Kaffee, schäumt Milch auf, erhitzt Wasser für Tee oder Kakao - nicht mehr und nicht weniger. Dabei lässt sie sich einfach bedienen. Über einen Drehring definiert man die Tassenfüllmenge. Fünf kleine LED zeigen an, ob das Gerät startklar ist, der Wasserbehälter nachgefüllt, der Satzbehälter geleert oder die Maschine entkalkt werden muss. Anhand eines mitgelieferten Schlüssels stellt man den Mahlgrad der Bohnen ein (drei Stufen), wobei das Mahlwerk stets 8,5 Gramm Kaffeebohnen aufnimmt. Insofern muss man ein wenig ausprobieren, bis Kaffeesorte, Mahlgrad und Wassermenge optimal aufeinander abgestimmt sind.

          Odea Go von Philips Saeco

          Zum Milchaufschäumen gibt es eine kraftvolle Dampfdüse, mit deren Hilfe man die Konsistenz des Schaums nach einiger Übung perfektionieren kann. Leider braucht die Saeco recht lange, bis sie danach für die nächste Kaffeeausgabe ausreichend abgekühlt ist. Weiterhin negativ sind ihre missverständlichen Fehlermeldungen. Dafür punktet sie durch ein robustes Scheibenmahlwerk aus Keramik sowie einer zur Reinigung herausnehmbaren Brühgruppe: Schimmelanfälligen Kaffeeablagerungen in der Maschine lässt sich effizient entgegentreten. Und ihre höhenverstellbare Abtropfschale bietet selbst überdimensionierten Latte-Macchiato-Gläsern ausreichend Raum. Nimmt man die einfache Handhabung, den günstigen Preis und die geschmacklich tollen Ergebnisse hinzu, lohnt die Anschaffung absolut.

          Ebenso bewährt wie die Odea Go ist die EA 8250 von Krups. Der Vollautomat hat zwar einen Herstellerpreis von rund 700 Euro (variiert je nach Modellfarbe), ist in der Regel aber weit günstiger zu haben. Er besticht durch sein stimmiges, kompaktes Design (38,1 × 48,3 × 28,7 Zentimeter), eine intuitive Bedienung und angenehme Extras wie der programmierbaren Ein- und Ausschaltfunktion. Anhand eines Drehknopfs aus Edelstahl navigiert man fix durch das übersichtliche Menü, welches auf einem Display angezeigt wird. Mahlgrad der Bohnen (Metall-Kegelmahlwerk), Wassertemperatur und -härte lassen sich in verschiedenen Stufen einstellen. Obendrein kann man die Wassermenge jederzeit variieren - egal, ob man einen starken Espresso oder großen Kaffee wählt. Verwendet man hochwertige Bohnen, verdient auch der Geschmack des schwarzen Getränkes Lob. Insgesamt ist die Krups im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Kaffeesorten etwas wählerisch. Auch hier hilft nur ausprobieren.

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